28. Oktober 2009

“Schwarze Jungfrauen”-Autor Zaimoglu gegen Integration

Hier ein Nachtrag anläßlich der Premiere “Schwarze Jungfrauen” und deren Autor Feridun Zaimoglu. Hatte meine Aufzeichnungen von einer Lesung mit Z. einfach nicht wiedergefunden, und jetzt ists gut nen Monat später. Schon blöd. Aber Zaimoglus Gedanken fand ich toll. Deshalb stehen gleich ein paar davon da. Obwohl er ja zum Überthema “Migranten in der deutschen Literatur” an dem Abend erkennbar keine Lust hatte. Moderator Hametner ließ sich von solchen Befindlichkeiten nicht beeindrucken und kannte kein Pardon. Beziehungsweise, keine anderen Themen.

Der Autor von Liebesromanen inmitten seiner Leipziger Fans

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15. Oktober 2009

NPD entdeckt “antifaschistischen Ungeist” und “Budenzauber” im TdJW

Sind es die bösen Geister und ihre Zaubereien zu Halloween, die die NPD-Kämpen ganz undeutsch erschreckt haben?  Oder ist es so, dass Weihnachten naht und jeder sich was wünschen darf? Fakt ist, die NPD hat “mit Empörung” ihren vorweihnachtlichen Wunschzettel niedergeschrieben Den ganzen Beitrag lesen »

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11. Oktober 2009

Schwarze Jungfrauen

Selten hat ein Stück so unterschiedliche Reaktionen wie “Schwarze Jungfrauen” hervorgerufen. Zu fast jedem der sechs Monologe gibt es komplett gegensätzliche Meinungen. Erst recht zur Gesamtwirkung. Den ganzen Beitrag lesen »

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14. September 2009

„Schwarze Jungfrauen“ Autor Feridun Zaimoglu in Leipzig

Feridun Zaimoglu und Katharina Herold

„Schwarze Jungfrauen“ von Feridun Zaimoglu hatte 2006 in Berlin seine Uraufführung. Am 25.09.09 werden sechs der original 10 Monologe in einer Produktion im Theater der Jungen Welt Premiere haben. In den nächsten zwei Wochen werden sechs jungen Nachwuchsregisseurinnen mit sechs Schauspielerinnen und einer begleitenden Choreographie von Vivienne Newport, ihre Arbeiten fertig stellen.

Am gestrigen Sonntag war der Autor Feridun Zaimoglu in Leipzig, um seinen neuen Roman „Hinterland“ vorzustellen. In einem kurzen Gespräch nach seiner Lesung im mdr Literaturcafé, zeige er sich sehr interessiert an dem Projekt bei uns am Theater. Die sechs jungen Frauen gehen ganz unterschiedliche mit der textlichen Vorlage von Feridun Zaimoglu um. Das ist nicht immer ganz einfach bei seiner metaphorischen Sprache und seinen Wortneuschöpfungen. Da traf es sich gut, dass am Sonntag die Gelegenheit war einige Interpretationsfragen mit ihm persönlich zu besprechen. Das nutzte auch Katharina Herold, eine der sechs Regisseurinnen für die Inszenierung „Schwarze Jungfrauen“.

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8. Juli 2009

Theater sucht ausländische Geschichtenerzähler

Im Hotel Babylon sind 12 Betten und eine loungeartige Atmosphäre der Ruhe und Entspannung Ausgangspunkt einer besonderen Begegnung, in der ein ausländischer Storyteller dem Besucher eine Geschichte in seiner Heimatsprache erzählt. Für dieses Theaterprojekt sucht das Theater der Jungen Welt Menschen ausländischer Herkunft, die bereit sind, in der Zeit vom 25.09. – 02.10.2009 und an einigen weiteren Terminen, jeweils eine kurze Geschichte in ihrer Muttersprache zu erzählen.

Wer kann eine Geschichte in fremder (Heimat-)Sprache erzählen?

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18. Mai 2009

Bei uns war alles Gold was glänzt (Das Holocaust-Projekt)

Nur noch ein kleines pssst ist hinter der Bühne zu hören.
vorne wird schon tatkräftig gespielt.
Die Ansage  “Achtung Auftritt aus Regie” läst uns noch einmal zusammen zucken.
Es ist soweit. Unser erstes gemeinsames Theater stück.

Dritte von rechts: Jessica

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24. April 2009

Kulturdezernent Dr. Girardet sagt Tschüs

Dr. Girardet, für einen Kreuzer-Artikel fotografiert im Theater der Jungen Welt

Dass Dr. Girardet ein kenntnisreicher, verbindlicher und weltläufiger Mann ist, kann sicher jeder bestätigen, der in Leipzig mit Kultur zu tun hat. Und das bezieht sich längst nicht nur auf die Hochkultur, bei aller manchmal gegenteiligen Meinung in der Freien Szene. Den ganzen Beitrag lesen »

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23. April 2009

Mobbingopfer gefeierter Star

Lukas Kubik als “Jürgen Rickert” im Klassenzimmerstück “Erste Stunde”

adhoc-news waren die ersten. Auch Intendant und Co-Regisseur Jürgen Zielinski fand, Lukas Kubik habe ein “souveränes” Spiel als neuer Mitschüler und ehemaliges Mobbingopfer “Jürgen” in der (Premieren-)Klasse der Thomasschule geliefert. Das haben auch viele andere so empfunden. Den ganzen Beitrag lesen »

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13. März 2009

Eine Schule ohne Mobbing gibt`s nicht!

edda. Die Schule ist ein Ort der Konflikte: Schüler und Lehrer mit unterschiedlichen Vorstellungen, Zielen, Charaktereigenschaften, Stärken und Schwächen verbringen 5 Tage in der Woche miteinander. Wer zu Hause religiös erzogen wird, trifft in der Schule auf Gleichaltrige, die scheinbar freier leben dürfen. Wer Kunst mag, muss sich dennoch auf dem Fußballfeld in die Hacken treten lassen. Der Pferdenarr sitzt neben dem Computercrack, der Schweigsame neben dem Pausenclown. Lehrer müssen den Balanceakt zwischen leistungsstarken und eher schwachen Schülern hinbekommen und noch ein drittes Auge auf die durchschnittlich guten und von daher leistungsunauffälligen haben. Kinder und Jugendliche unterschiedlichen Alters organisieren sich innerhalb der Schule in Klassen, Jahrgangsstufen, Freundeskreis/Cliquen/ Gangs und Gruppen, die miteinander streiten. Den ganzen Beitrag lesen »

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13. März 2009

SCHULE handinhand mit THEATER: „Erste Stunde“ – Ein Stück und eine Diskussionsplattform zum Thema Mobbing

Edda. In einem Begleitprojekt zum neuen Klassenzimmerstück „ERSTE STUNDE“ von Jörg Menke-Peitzmeyer arbeitet das TDJW mit einer 7. Klasse des Leibnizgymnasiums zusammen. Die 25 SchülerInnen diskutieren, improvisieren und filmen mit dem Inszenierungsteam rund um das Thema Mobbing und das Stück. Hier im Projekt-Tagebuch berichten sie von den Treffen. Spannende Diskussionsrunden oder Fragen, die bisher nicht gestellt worden sind, könnt ihr so mitverfolgen. Lukas Kubik, der Schauspieler des Monologstückes schreibt über die Probenarbeit und die Begegnungen mit der Klasse.

Ein hitziger Dialog kann beginnen. Fühlt euch angesprochen, diskutiert mit uns, berichtet von euren Mobbingerfahrungen, holt und gebt Rat.

Lukas Kubik in einer Probenklasse

Das Theaterstück „Erste Stunde“ kann ab 23. April als mobile Produktion für die Schule gebucht werden.

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