11. Mai 2011

Spielzeitpressekonferenz 2011/12

Is ja immer Aufregung vor der Pressekonferenz. Wer kommt? Wer sitzt wo? Wer sagt was? Wie soll der Ablauf sein? Gibt’s was nettes extra? Und Licht, Getränke, give-aways?  Wie bei jeder anderen Inzensierung auf der Bühne auch. Protagonist der heutigen Vorstellung ist der Chef selbst. Aber es kommen auch unsere Partner von Veolia Verkehr/md regio (Geschäftsführer Dirk Bartels, Unternehmenskommunikator Jörg Puchmüller), vom Amt für Sport der Stadt Leipzig (Amtsleiterin Kerstin Kirmes), von der Regionalstelle Leipzig der Sächsischen Bildungsagentur (Roman Schulz). Und Elisabeth Kohlhaas (Herausgeberin “Kinder über den Holocaust”).

Pressereferentin Ellen Holland-Moritz in letzten Absprachen mit Intendant Zielinski

Begrüßung

v.l.: Roman Schulz (Sächsische Bildungsagentur), Jörn Kalbitz (Dramaturg TdJW), Kerstin Kirmes (Stadt Leipzig, Amt für Sport), Jürgen Zielinski, Lydia Schubert (Verwaltungsdirektorin TdJW), Dirk Bartels (Veolia Verkehr/md regio), Jörg Puchmüller (Veolia Verkehr)

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4. Mai 2011

Jürgen Zielinski verlängert bis 2017

Leipzigs Stadtrat votiert einmütig für Vertragsverlängerung des erfolgreichen Intendanten am Theater der Jungen Welt.

Wirklich überraschend kam die Nachricht nicht. Die Stadt Leipzig wusste, was sie an ihm hat. Jürgen Zielinski, erfolgreicher Intendant am Theater der Jungen Welt, verlängert bis 2017. Der Leipziger Stadtrat stimmte vergangene Woche bei nur zwei Gegenstimmen der NPD geschlossen für die Verlängerung des amtierenden Intendanten.

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15. April 2011

Heute habe ich auch ein erstes Mal hinter mich gebracht!

Eins von der Sorte, von der alle ganz genau Bescheid wissen, obwohl es jeder in seinem Leben (eigentlich) nur einmal macht. Trotzdem musste ich mich seit Wochen belehren, bemitleiden oder beschwichtigen lassen.

Was es war? Meine erste Abiturprüfung!

Die war sehr spannend und aufregend und es war ein schönes Gefühl, nach fünf Stunden dieses Produkt meiner jahrelang antrainierten Kenntnisse und Fähigkeiten abzugeben. Somit war es auch ein letztes Mal, da ich wohl kaum mehr eine solche Arbeit schreiben werde.

Beeindruckt hat mich die Leichtigkeit mit der so etwas dann doch vorbeigeht. Selbstverständlich war ich tierisch aufgeregt, aber jetzt ist es einfach eine schöne Erfahrung (hoffen wir, dass die Punkte das dann bestätigen).

Also verlasse ich Euch jetzt mit einer mehr oder weniger neuen Feststellung: Man sollte sich bei diesen großen ekligen Dingen nicht allzu sehr beeinflussen lassen. Am Ende erlebt man sie auf seine eigene Art und Weise und das ist etwas Tolles, Beflügelndes.

Helena

Mehr Backstage-Berichte aus der Arbeit an “33 erste Male” findet ihr hier.

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6. April 2011

In der Pubertät: “Die wilden Schwäne” in der Inszenierung von Paula Fünfeck

Am Hof herrscht laissez faire. Der alleinerziehende König hat ein Dutzend Kinderlein, die sich wunders was drauf einbilden, dass Papa so ein toller Hecht ist. Also, König, wie gesagt.  Und sie selbst: cool! Megacool! Elisa ist natürlich schön.

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6. April 2011

“Trashig, unterhaltsam”: “Siegfried” in der Moritzbastei

Die LVZ in Person von Steffen Georgi hat sich bollig amüsiert. Georgi bringt Monty Python ins Spiel und vergleicht Regisseurin Anne Klinge mit Richard Wagner (”…handhabt den Mythenstoff so frei, wie das einst der gute Richard W. auch tat”), entdeckt schließlich ein “Germanen-Grusical” mit erotischen Eskapaden, eine “Teutonen-Puppen-Pop-Show” mit “schmissigen Gesangsnummern” und manch Unterhaltsames mehr (im Bild: Brünhilde eifert Janet Jackson nach, König Gunther weiß noch nichts mit der Situation anzufangen).

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5. April 2011

Juliano Mer-Khamis ermordet

Der israelisch-arabische Leiter des Freedom-Theatre in Jenin, Palästina, ist ermordet worden. Killer haben ihn mit fünf Kugeln in seinem Auto erschossen. Die taz schrieb heute u.a.: “In dem Theater sollten Kinder und Jugendliche einen Raum fern von Gewalt und Besatzung haben.”

Stefan Wolf-Schönburg, Gastschauspieler am Theater der Jungen Welt (”Schlomo Herzl” in Taboris “Mein Kampf”), erarbeitet zur Zeit am Freedom Theatre mit Jugendlichen ein Theaterstück, das am 19. Mai Premiere haben sollte. Ob es unter diesen Umständen zu einer Aufführung kommt, ist offen. Über seine Arbeit am Freedom Theatre hatte Stefan Wolf-Schönburg in drei Blogbeiträgen erzählt.

Der Leiter des Freiheits-Theaters in Dschenin, Juliano Mer-Khamis, hat mit seiner täglichen Arbeit für Frieden und Gewaltlosigkeit gewalttätige Menschen so sehr provoziert, dass er selbst Opfer der Gewalt geworden ist. Auch das Theater der Jungen Welt trauert.

Todesmeldung auf der Website des Freedom Theatre

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14. März 2011

Abenteuer im Kindertheater: “Der Junge mit dem Koffer”

Mike Kenny hat eine abenteuerliche Geschichte geschrieben. In ihr müssen die etwa 12-jährigen Kinder Naz und Krysia von Zuhause fliehen, weil in ihrer Heimat Krieg ist. Schließlich reisen sie allein auf gefährlichen Wegen durch viele Länder, immer in der Hoffnung, einmal bei Naz’ Bruder in London anzukommen. In Mike Kennys Geschichte passiert das am Schluss auch.

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7. März 2011

Junge Asylbewerber zu Gast im Theater der Jungen Welt

Louis van Gaal spricht schlechteres Deutsch als jeder einzelne von ihnen. Sie kommen aus Afghanistan, Iran oder Vietnam. Und sind doch erst ein halbes Jahr in Deutschland. Hinter ihnen liegen Krieg oder Verfolgung. Ihr Weg nach Europa dauerte drei Tage oder drei Wochen oder länger. Manche ihrer Bekannten von unterwegs sind jetzt in Dänemark oder England. Wie viele erst garnicht in Europa ankamen, hat niemand gezählt. Junge Flüchtlinge aus dem ALREJU-Haus in Fürstenwalde, die den Weg nach Deutschland geschafft haben, besuchten vergangene Woche auf Einladung des Regisseurs Yüksel Yolcu eine Probe des Kinderstücks “Der Junge mit dem Koffer” . Und sie entsprachen nicht unbedingt den üblichen Vorstellungen, die über Flüchtlinge existieren.

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22. Februar 2011

Alicia ist die 7500. Besucherin von “Schneewittchen lebt!”

Lampenfieber und etwas Herzklopfen hatte die achtjährige Alicia vor ihrem großen Auftritt auch. Also fast wie die meisten SchauspielerInnen, denen das Gefühl ja durchaus bekannt ist, gleich, ob sie schon 200mal oder 1000mal auf der Bühne standen. Hoffentlich hat sich Alicia in der Aufführung dennoch fesseln lassen können von den vergeblichen Anschlägen der Königin/Stiefmutter. Oder hat sie darüber lachen können, wie komisch ein Prinz sein kann, wenn er nur eine Frau ohne Widerworte dulden will.  Am Ende jedenfalls,

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22. Februar 2011

Held(en) in Leipzig

“Siegfried – Götterschweiß und Heldenblut” erzählt von den Nibelungen, von Hagen, Gunther, Siegfried und Kriemhild. Heldenmythen und Lindenblätter. Erschallen werden ihre Gesänge ab dem 31. März  in den Katakomben der Moritzbastei, einst als Schutzwall der Stadt erbaut, dann zerstört und von Angela Merkel wieder ausgegraben und nun, laut LVZ-Ausgabe vom 17. Februar, einer der Orte, die Leipzig zu so etwas Besonderem, Einzigartigem machen – die MB ist “Die größte Studentenkneipe Europas”, in deren “unterirdischen Gewölben sich jährlich mehr als 350.000 Besucher amüsieren.” Man höre und staune und freue sich schon auf gut besuchte Aufführungen des Puppen-Germanicals ab dem 31. März (Premiere).

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