25. März 2010

“Fische & Süßer Brei” auf Tournee

“Fische schwimmen immer hin und her / immer hin und her / immer hin und her / hin und her”. So fühlt sich möglicherweise auch unsere vierköpfige Gastspielcrew  der Produktion “Fische & Süßer Brei” für 2- und 3-jährige Kinder. Die reisen nur immer hin und her, immer hin und her…

Den ganzen Beitrag lesen »

Kommentare (0)

22. März 2010

Rückblick auf die Buchmesse 2010

Kurz vor 18.00 Uhr knobeln die letzten Kinder an dem Bilderrätsel

“Kann man den Bus auch mitnehmen?”, fragte ein Kind auf der Buchmesse. Unser quietschgrüner Bus mit dem rosa Hund vorne auf dem Dach entpuppte sich nicht nur als Hingucker sondern auch als Ruheinsel für so einige kleine und große Standbesucher. Den Bus konnte man natürlich nicht am Wochenende mitnehmen, dafür so einiges an Infomaterial über das Theater und zum ersten mal Autogrammkarten von unseren Schauspielern. Die Leseecke wurde gerne von Eltern genutzt während sie auf ihre Kinder warteten, die Primel mit der Zahnlücke lauschten. Wie jedes Jahr, war es sehr sehr voll auf der Buchmesse mit regionalen und überregionalen Bücherfans. Auch das Theater hat wohl neue Fans gefunden. Leider haben wir jedes Jahr nur eine begrenze Platzkapazität in unserem Bus und es tut uns Leid für alle kleinen Helden die Primel, den Hasen nicht sehen konnten. Aber der ist ja nicht aus der Welt sondern bei uns im Theater. Das nächste Mal schon am 31. März um 9.30 Uhr.

Da wir auch ganz brav allen Anweisungen der Sicherheitsleute auf der Messe gefolgt sind, trotz fertig aufgebautem und eingerichtetem Stand. werden wir wohl auch im nächsten Jahr wieder dabei sein. Bis dahin könnt ihr uns ja erzählen wie euch die Messe gefallen hat und ob all die fleißigen Bleistiftmitnehmer auch einen Anspitzer gefunden haben.

Kommentare (0)

7. März 2010

Plakat zu “Mein Kampf” erregt Aufsehen

Was darf ein Plakat? Auf das zur Premiere von George Taboris “Mein Kampf” am Theater der Jungen Welt werden und wurden wir sehr häufig angesprochen. In aller Regel positiv. Dabei hat es nur 6 Tage in der Öffentlichkeit gehangen. Fans gibt es von Mitarbeitern in den Theater-Werkstätten bis zur Bundestagsabgeordneten, außerdem hat es bereits zur Demonstration und Erläuterung von Plakatkunst bei einem Seminar zur PR im Kulturbereich hergehalten. Wir wollen aber nicht verschweigen, dass es auch ganz klare Gegner des Plakates (zumindest einen) gibt. Er sagt, mit Hitler dürfe nicht geworben werden. Hitler anders, denn als “Bestie” zu zeigen, wäre eine Verharmlosung des Nationalsozialismus, an der sich das Theater schuldig machen würde. Und ist damit bis zum Kulturamt gegangen.

Hier ein Ausschnitt des Plakates, der als Postkarte veröffentlicht wurde (nur das Bildmotiv):

Verbietet sich diese Form der Bildwerbung?

Kommentare (0)

8. Februar 2010

Als Schlomo Herzl am Theater der Jungen Welt

Stephan Wolf-Schönburg hat nicht nur einige Jahre Bühnenleben hinter sich, auch auf der Leinwand und der Mattscheibe war er vielfach zu sehen. Zur Zeit probt der blonde, 187 cm große Schauspieler am Theater der Jungen Welt in Leipzig. Und zwar die Hauptrolle des jüdischen Buchhändlers Schlomo Herzl in George Taboris Farce “Mein Kampf”. Auf der Bühne ist sein Gegenpart der junge Adolf Hitler, der an der Kunstakademie aufgenommen werden will. Den ganzen Beitrag lesen »

Kommentare (0)

11. November 2009

Und das nicht nur zur Weihnachtszeit…

In den CityLight-Kästen hängt seit gestern unser Weihnachtsplakat. “Süß!”, war der erste Kommentar. Wenn die Plakate leuchten, im Dunklen, dann wirken sie erst richtig!

Im Original streut der Frosch noch Kunstschnee auf den WeihnachtsmannKönig. Jemand vermutete allerdings schon Koks. Das sei hiermit auf das Schärfste dementiert!

Wen vermutet Ihr eigentlich hinter der Sonnenbrille und der Lederhose?

Kommentare (2)

11. November 2009

Die Premierenklasse zu “Kinder des Holocaust”

Sehr geehrter Herr Zielinski,

wir, der ehemalige Literatur-Grundkurs 12.2 (nun 13.1 ) und die Kursleiterin, möchten uns zunächst sehr verspätet dafür bedanken, Ihre Theaterinstallation „Kinder des Holocaust” als Premierenklasse erlebt haben zu dürfen.

Als Premierenklasse konnten wir Ende April Ihre Theaterpädagogin Frau Vitzthum, Ihre Schauspieler/Innen Frau Anke Stoppa und Herrn Gösta Bornschein sowie Frau Elisabeth Kohlhaas bei uns in der Schule zu einer Lesung aus den Protokollen jüdischer Kinder mit anschließender Diskussion begrüßen.

Am 7. Mai besuchten wir eine Probe und am 17. Mai 2009 waren wir sehr gespannt, wie die Umsetzung auf der Bühne verlaufen würde. Dank der Einstimmung durch die Lesung und des Probebesuches entstand ein vages Erwartungsbild. Wir hatten dennoch Schwierigkeiten, uns die szenische Darstellung auf der Bühne vorzustellen.

Die Mehrheit des Literaturkurses rechnete eher mit einer ernsten Stimmung, da ein dunkles Kapitel deutscher Geschichte zu bewältigen wäre.

Die „Umsetzung” der Thematik überraschte, verwirrte, sie erfolgte anders als von uns erwartet:

Den ganzen Beitrag lesen »

Kommentare (0)

11. November 2009

Lindenau mit Spätaufsteher Schweßinger

Es war ein Spaziergang durch die Schmuddelecken Lindenaus, entlang unsanierter Straßenzüge, geschlossener Kneipen,  unbeleuchteter Parks,  geführt von einem liebenswert schweigsamen Michael Schweßinger. Schweßinger ist Autor von “In darkest Leipzig. Von den seltsamen Sitten und Gebräuchen der Lindenauer”. Der aus Bamberg stammende Franke fügt sich allerdings selbst wunderbar in den Stadtteil. In dessen sub- oder soziokulturelle Nischen, die alles andere als schillernd oder marktgängig sind. Die eher trotzigen Wärmestuben gleichen inmitten fusskalter und augenschmerzender Ödnis.

Den ganzen Beitrag lesen »

Kommentare (0)

28. Oktober 2009

“Schwarze Jungfrauen”-Autor Zaimoglu gegen Integration

Hier ein Nachtrag anläßlich der Premiere “Schwarze Jungfrauen” und deren Autor Feridun Zaimoglu. Hatte meine Aufzeichnungen von einer Lesung mit Z. einfach nicht wiedergefunden, und jetzt ists gut nen Monat später. Schon blöd. Aber Zaimoglus Gedanken fand ich toll. Deshalb stehen gleich ein paar davon da. Obwohl er ja zum Überthema “Migranten in der deutschen Literatur” an dem Abend erkennbar keine Lust hatte. Moderator Hametner ließ sich von solchen Befindlichkeiten nicht beeindrucken und kannte kein Pardon. Beziehungsweise, keine anderen Themen.

Der Autor von Liebesromanen inmitten seiner Leipziger Fans

Den ganzen Beitrag lesen »

Kommentare (0)

15. Oktober 2009

NPD entdeckt “antifaschistischen Ungeist” und “Budenzauber” im TdJW

Sind es die bösen Geister und ihre Zaubereien zu Halloween, die die NPD-Kämpen ganz undeutsch erschreckt haben?  Oder ist es so, dass Weihnachten naht und jeder sich was wünschen darf? Fakt ist, die NPD hat “mit Empörung” ihren vorweihnachtlichen Wunschzettel niedergeschrieben Den ganzen Beitrag lesen »

Kommentare (0)

11. Oktober 2009

Schwarze Jungfrauen

Selten hat ein Stück so unterschiedliche Reaktionen wie “Schwarze Jungfrauen” hervorgerufen. Zu fast jedem der sechs Monologe gibt es komplett gegensätzliche Meinungen. Erst recht zur Gesamtwirkung. Den ganzen Beitrag lesen »

Kommentare (0)


Kategorien

Archiv

    Suche nach:

Neueste Beiträge

Neueste Kommentare

  • "Jean-Michael Räber hat ein großartiges Stück geschrieben. Ich fand ..."
  • "Nö. Knapp daneben."
  • "Hm, schwer. Man müsste das Bild ranzoomen können ... Gösta?"
  • "Ich habe grade einen sehr schönen Text zur Aufführung "Kinder des ..."
  • "Sorry- Ich meine Blog"

Autoren

Social Bookmarks

  • Facebook