Kategorie 'Personen'

28. Januar 2011

Detlef Vitzthum offiziell verabschiedet

Leitung und Mitarbeiter des Theaters der Jungen Welt, ehemalige KollegInnen und Mitglieder der Fördergesellschaft des Theaters haben heute Mittag Detlef Vitzthum als festes Ensemblemitglied verabschiedet. Mit Beginn des neuen Jahres 2011 ist der beliebte Kollege in Ruhestand gegangen.

Im Foto: Lydia Schubert (VerwDir), Detlef Vitzthum und Jürgen Zielinski (Int).

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2. November 2010

Herz-Töne von Peter Ensikat, “Paula” und Anne Kurth

Wir haben nachgefragt: Was lässt Ihr Herz höher schlagen? An welche Situation können Sie sich erinnern, in der Sie Herzklopfen hatten?

Foto: Peter Ensikat, Pate des Theaters der Jungen Welt

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10. September 2010

Herz-Töne von Küf Kaufmann, Dr. Markus Barten und Sebastian Krumbiegel

Wir haben nachgefragt: Was lässt Ihr Herz höher schlagen? An welche Situation können Sie sich erinnern, in der Sie Herzklopfen hatten?

Küf Kaufmann (Autor, Regisseur, Kabarettist): Seit meiner Geburt habe ich Herzklopfen. Manchmal intensiver, manchmal ruhiger.

PD Dr. med. habil. Markus Barten (Oberarzt, Herzzentrum Leipzig – Universitätsklinik, ab Sonntag, 12.9. in der “Theatralen Biologiestunde” im TdJW zu sehen):

Meine berufliche Situation als Herzchirurg ist ja die, dass ich eine sehr lange Ausbildung durchlaufen habe, sich das Studium durch einen Wechsel der Kliniken und eine Zeit im Ausland verlängerte. Dann das Ziel der Ausbildung zu erreichen, als ich das geschafft hatte, es war eine solche Freude, das war ein wirklicher Herzklopfen-Moment.

Sebastian Krumbiegel (Sänger, Musiker):

Herzklopfen hab ich immer dann, wenn ich aufgeregt bin, also zum Beispiel, bevor ich auf die Bühne gehe. Mit zunehmendem Alter (und damit leider Hand in Hand gehendem Gewicht) habe ich auch Herzklopfen, wenn ich Treppen steige. Deswegen möchte ich mir das Essen abgewöhnen und das Trinken – dann habe ich bald gar kein Herzklopfen mehr…

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8. Februar 2010

Als Schlomo Herzl am Theater der Jungen Welt

Stephan Wolf-Schönburg hat nicht nur einige Jahre Bühnenleben hinter sich, auch auf der Leinwand und der Mattscheibe war er vielfach zu sehen. Zur Zeit probt der blonde, 187 cm große Schauspieler am Theater der Jungen Welt in Leipzig. Und zwar die Hauptrolle des jüdischen Buchhändlers Schlomo Herzl in George Taboris Farce “Mein Kampf”. Auf der Bühne ist sein Gegenpart der junge Adolf Hitler, der an der Kunstakademie aufgenommen werden will. Den ganzen Beitrag lesen »

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28. Oktober 2009

“Schwarze Jungfrauen”-Autor Zaimoglu gegen Integration

Hier ein Nachtrag anläßlich der Premiere “Schwarze Jungfrauen” und deren Autor Feridun Zaimoglu. Hatte meine Aufzeichnungen von einer Lesung mit Z. einfach nicht wiedergefunden, und jetzt ists gut nen Monat später. Schon blöd. Aber Zaimoglus Gedanken fand ich toll. Deshalb stehen gleich ein paar davon da. Obwohl er ja zum Überthema “Migranten in der deutschen Literatur” an dem Abend erkennbar keine Lust hatte. Moderator Hametner ließ sich von solchen Befindlichkeiten nicht beeindrucken und kannte kein Pardon. Beziehungsweise, keine anderen Themen.

Der Autor von Liebesromanen inmitten seiner Leipziger Fans

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14. September 2009

„Schwarze Jungfrauen“ Autor Feridun Zaimoglu in Leipzig

Feridun Zaimoglu und Katharina Herold

„Schwarze Jungfrauen“ von Feridun Zaimoglu hatte 2006 in Berlin seine Uraufführung. Am 25.09.09 werden sechs der original 10 Monologe in einer Produktion im Theater der Jungen Welt Premiere haben. In den nächsten zwei Wochen werden sechs jungen Nachwuchsregisseurinnen mit sechs Schauspielerinnen und einer begleitenden Choreographie von Vivienne Newport, ihre Arbeiten fertig stellen.

Am gestrigen Sonntag war der Autor Feridun Zaimoglu in Leipzig, um seinen neuen Roman „Hinterland“ vorzustellen. In einem kurzen Gespräch nach seiner Lesung im mdr Literaturcafé, zeige er sich sehr interessiert an dem Projekt bei uns am Theater. Die sechs jungen Frauen gehen ganz unterschiedliche mit der textlichen Vorlage von Feridun Zaimoglu um. Das ist nicht immer ganz einfach bei seiner metaphorischen Sprache und seinen Wortneuschöpfungen. Da traf es sich gut, dass am Sonntag die Gelegenheit war einige Interpretationsfragen mit ihm persönlich zu besprechen. Das nutzte auch Katharina Herold, eine der sechs Regisseurinnen für die Inszenierung „Schwarze Jungfrauen“.

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24. April 2009

Kulturdezernent Dr. Girardet sagt Tschüs

Dr. Girardet, für einen Kreuzer-Artikel fotografiert im Theater der Jungen Welt

Dass Dr. Girardet ein kenntnisreicher, verbindlicher und weltläufiger Mann ist, kann sicher jeder bestätigen, der in Leipzig mit Kultur zu tun hat. Und das bezieht sich längst nicht nur auf die Hochkultur, bei aller manchmal gegenteiligen Meinung in der Freien Szene. Den ganzen Beitrag lesen »

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19. Januar 2009

„Soachtungbitte“: Paul Kuhn!

Einmal habe ich Matthias Kuhn böse auf die Füße getreten. Da dachte ich noch, er sei der Busfahrer und rief ihn auch so… Dabei nennen ihn hier alle nicht umsonst Paul. Nach Paul Kuhn, dem swingenden Musiker am Flügel, dem Star und Entertainer – wie Matthias eben einer ist. Den Leipziger Schlagerfans bleibt er als Travestie Paula unvergessen, denn von 1988 bis 2006 war seine Schöpfung Paula der Renner auf den Karnevalsfeiern und Firmenfesten der Region. Diese 18 Jahre mit Schminke und Kostüm im Rampenlicht sind nicht aus ihm rauszukriegen. Sogar seine Zigaretten lässt Paul noch auftreten, wenn er mit gespreizten Fingern elegante hunderter Längen aus der Schachtel zieht und die runde Glatze dazu noch mal so schnieke glänzt. Wie so einer ans TdJW kommt? Paul ist hier die Institution.


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19. Dezember 2008

Die mit der Kunst flüstert, II

„Trotz der großen Bedeutung dieser Position für den erfolgreichen Verlauf einer Vorstellung gibt es keinen eigenen Ausbildungsgang für Inspizienten.“

Susann Fiedler bei “Ikar – zu Wasser, zu Lande, in der Luft (Das Labyrinth)”

Susann Fiedler wollte als Kind einmal Tänzerin werden. Dass das „wegen zu krummer Arme“ nicht klappte, scheint sie nicht zu betrauern. Auch Schauspielerei reizt sie nicht besonders. Die vielen Proben und das Sich-darstellen-müssen schon am frühen Morgen schrecken sie eher ab, gesteht sie grinsend. Wie kommt eine Wettkampfsportlerin, die nie vom Theater träumte, ausgerechnet zur Inspizienz? „Ich kann mich nicht erinnern, als Kind ins Theater gegangen zu sein, ich hatte überhaupt keinen Zugang. Es war Zufall, hier zu landen, wie bei meiner ersten Ausbildung. Der Job hat mich ausgesucht.“ Den ganzen Beitrag lesen »

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18. Dezember 2008

Die mit der Kunst flüstert, I

Vom Schnürboden rast eine bedruckte Fahne herab, direkt vor die Nase des Schauspielers. „Frau Fiedler, so geht das nicht!“ näselt Roland Klein und schaut dabei strafend zum Fenster hoch über der Tribüne. Die Fahne fährt wieder hoch, viel zu hoch, und wieder runter, zu tief und viel zu abrupt, sie gelangt jedenfalls nie in exakt die Position, die dem Kanzler und Zeremonienmeister barocker Ritterspiele genehm ist. Noch einiges mehr geht schief bei dieser Höfischen Probe während der „Drache-“ Vorstellung. Die lustige Episode erinnert stark ans richtige Theaterleben: Wenn Technik und Requisiten nicht funktionieren wie sie sollen, wird nach der allzuständigen „Frau Fiedler“ gerufen.

Die Rede ist von der Inspizientin. Susann Fiedler, eine junge, ausnehmend hübsche Erscheinung, agiert üblicherweise im Dunkeln. Am TdJW tritt sie bisweilen in ihrer Hauptrolle auf, etwa im „Ikar“, das erst beginnt, wenn Susann an ihrem Pult vor der Bühne Platz genommen hat, wo man sie während des gesamten Stücks ununterbrochen beim Flüstern und Schalten beobachten kann. Oder eben im „Drachen“, wo man sie leider nicht sieht und sie sich gerne vom Kollegen hochnehmen lässt. Alle im Haus wissen: Mit ihr steht und fällt das Stück, denn (so ein Fachblatt) der „Inspizient ist als Bindeglied zwischen Kunst und Technik für den organisatorischen Ablauf einer Vorstellung verantwortlich“. Den ganzen Beitrag lesen »

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