Kategorie 'Personen'
Zuschauergespräch zu „Aus der Traum!“ – Volkskrankheit Burnout?
„Wir sind das Volk! Sind wir alle burn-out?“ Mit dieser Frage eröffnete Intendant und Regisseur Jürgen Zielinski in Anwesenheit der TdJW-Paten Dietmar Bär und Sebastian Krumbiegel und einem mehr als vollen Foyer Etage Eins das Inszenierungsgespräch zu „Aus der Traum!“ Zielinskis Frage richtete sich an die beiden Podiumsgäste, den Leipziger Sportphilosophen und Junior-Professor der Universität Leipzig Arno Müller und an den Ärztlichen Direktor des St. Joseph-Krankenhauses Dessau, den Psychiater und Psychotherapeuten Dr.med. Dr.phil. Moritz Heepe.
Mittwochabend im TdJW: Spendenübergabe, “Aus der Traum!” und Experten im Gespräch
Volles Haus am Mittwochabend!
Die TdJW-Paten Dietmar Bär und Sebastian Krumbiegel waren am 11.1. wieder im TdJW – nicht um selbst auf der Bühne zu stehen, sondern um den Scheck mit einer Spende von 600 Euro an den Flüchtlingsrat Leipzig e.V. zu überreichen. Sonja Brogiato nahm diesen für den Flüchtlingsrat entgegen. Den ganzen Beitrag lesen »
“Die zertanzten Schuhe” – Vor der Premiere
Im Saal laufen die Endproben für das Weihnachtsstück “Die zertanzten Schuhe”, ein Märchen mit viel Musik. 1815 von den Brüdern Grimm herausgegeben, 2000 bearbeitet von Ueli Blum und nun eingerichtet für das Theater der Jungen Welt von Kay Link. Mit Musik von Erich A. Radke ist das Stück fast ein Musical für Kinder. Premiere ist am So, 20.11.2011.
Bereits vor der Premiere hat die Premierenklasse, die 4. Klasse der Erich Fröbel Grundschule in Leipzig Grünau, die Proben besucht, die Schauspieler und das Inszenierungsteam getroffen. Den ganzen Beitrag lesen »
Gastspiel in Südtirol: “Das Herz eines Boxers”
Vom 7.-11. November war “Das Herz eines Boxers” in Südtirol unterwegs. 2.700 Zuschauer besuchten eine der neun Aufführungen in den Orten Bozen, Brixen, Bruneck, Auer und Meran. 2008 hatte Regissseurin Romy Kuhn das 2-Personen-Stück von Lutz Hübner für eine Aufführung im Goethe-Institut im französischen Lille inszeniert. Den ganzen Beitrag lesen »
Umfrage des Theaters der Jungen Welt zum Spielzeitthema “Bewegungen”
In seinem aktuellen Spielzeitheft 2011/12 hat das Theater der Jungen Welt eine Umfrage zu seinem Spielzeitthema “Bewegungen” gestartet, in der Künstler, Politiker oder andere, zumeist Leipziger Bürger gefragt wurden:
1. Was möchten Sie in Ihrem Leben bewegen?
2. Was bewegt Sie?
In diesem Blog möchten wir die Umfrage fortsetzen. Wir freuen uns über jede – gerne kurzgefasste – Antwort auf die beiden Fragen (als Kommentar!). Bitte geben Sie auch Namen und eine kurze Angabe zu sich selbst an (z.B. Beruf, Schule, Funktion in einem öffentlichen oder Ehrenamt etc.).
Antworten, die uns bisher erreichten:
Spielzeitpressekonferenz 2011/12
Is ja immer Aufregung vor der Pressekonferenz. Wer kommt? Wer sitzt wo? Wer sagt was? Wie soll der Ablauf sein? Gibt’s was nettes extra? Und Licht, Getränke, give-aways? Wie bei jeder anderen Inzensierung auf der Bühne auch. Protagonist der heutigen Vorstellung ist der Chef selbst. Aber es kommen auch unsere Partner von Veolia Verkehr/md regio (Geschäftsführer Dirk Bartels, Unternehmenskommunikator Jörg Puchmüller), vom Amt für Sport der Stadt Leipzig (Amtsleiterin Kerstin Kirmes), von der Regionalstelle Leipzig der Sächsischen Bildungsagentur (Roman Schulz). Und Elisabeth Kohlhaas (Herausgeberin “Kinder über den Holocaust”).
Jürgen Zielinski verlängert bis 2017
Leipzigs Stadtrat votiert einmütig für Vertragsverlängerung des erfolgreichen Intendanten am Theater der Jungen Welt.
Wirklich überraschend kam die Nachricht nicht. Die Stadt Leipzig wusste, was sie an ihm hat. Jürgen Zielinski, erfolgreicher Intendant am Theater der Jungen Welt, verlängert bis 2017. Der Leipziger Stadtrat stimmte vergangene Woche bei nur zwei Gegenstimmen der NPD geschlossen für die Verlängerung des amtierenden Intendanten.
Juliano Mer-Khamis ermordet
Der israelisch-arabische Leiter des Freedom-Theatre in Jenin, Palästina, ist ermordet worden. Killer haben ihn mit fünf Kugeln in seinem Auto erschossen. Die taz schrieb heute u.a.: “In dem Theater sollten Kinder und Jugendliche einen Raum fern von Gewalt und Besatzung haben.”
Stefan Wolf-Schönburg, Gastschauspieler am Theater der Jungen Welt (”Schlomo Herzl” in Taboris “Mein Kampf”), erarbeitet zur Zeit am Freedom Theatre mit Jugendlichen ein Theaterstück, das am 19. Mai Premiere haben sollte. Ob es unter diesen Umständen zu einer Aufführung kommt, ist offen. Über seine Arbeit am Freedom Theatre hatte Stefan Wolf-Schönburg in drei Blogbeiträgen erzählt.
Der Leiter des Freiheits-Theaters in Dschenin, Juliano Mer-Khamis, hat mit seiner täglichen Arbeit für Frieden und Gewaltlosigkeit gewalttätige Menschen so sehr provoziert, dass er selbst Opfer der Gewalt geworden ist. Auch das Theater der Jungen Welt trauert.
Junge Asylbewerber zu Gast im Theater der Jungen Welt
Louis van Gaal spricht schlechteres Deutsch als jeder einzelne von ihnen. Sie kommen aus Afghanistan, Iran oder Vietnam. Und sind doch erst ein halbes Jahr in Deutschland. Hinter ihnen liegen Krieg oder Verfolgung. Ihr Weg nach Europa dauerte drei Tage oder drei Wochen oder länger. Manche ihrer Bekannten von unterwegs sind jetzt in Dänemark oder England. Wie viele erst garnicht in Europa ankamen, hat niemand gezählt. Junge Flüchtlinge aus dem ALREJU-Haus in Fürstenwalde, die den Weg nach Deutschland geschafft haben, besuchten vergangene Woche auf Einladung des Regisseurs Yüksel Yolcu eine Probe des Kinderstücks “Der Junge mit dem Koffer” . Und sie entsprachen nicht unbedingt den üblichen Vorstellungen, die über Flüchtlinge existieren.
Alicia ist die 7500. Besucherin von “Schneewittchen lebt!”
Lampenfieber und etwas Herzklopfen hatte die achtjährige Alicia vor ihrem großen Auftritt auch. Also fast wie die meisten SchauspielerInnen, denen das Gefühl ja durchaus bekannt ist, gleich, ob sie schon 200mal oder 1000mal auf der Bühne standen. Hoffentlich hat sich Alicia in der Aufführung dennoch fesseln lassen können von den vergeblichen Anschlägen der Königin/Stiefmutter. Oder hat sie darüber lachen können, wie komisch ein Prinz sein kann, wenn er nur eine Frau ohne Widerworte dulden will. Am Ende jedenfalls,
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