Kategorie 'Kultur in Leipzig'
Pressemeldung zur Spielzeitbilanz 2009/2010
Theater der Jungen Welt mit 8% Besucherplus
Auch bei den Vorstellungszahlen, Gastspielen, theaterpädagogischen Veranstaltungen sowie den Eigeneinnahmen sind Steigerungen zu verzeichnen | Überraschender Publikumsrenner: George Taboris „Mein Kampf“
Mit Steigerungen bei den Vorstellungs- und Besucherzahlen sowie Eigeneinnahmen am Theater der Jungen Welt in Leipzig hat sich die Leistungsfähigkeit des „kleinen“, selbstständigen Stadttheaters für Kinder und Jugendliche zum wiederholten Male eindrucksvoll bestätigt. Wichtig dabei: Die Effizienz ging keineswegs auf Kosten der künstlerischen Qualität.
Das neue Dogma des Centraltheaters: Alles Kindertheater?
Also ist das Centraltheater doch ein Kindertheater? Ganz neue Sicht auf die Diskussion ums Schauspiel in Leipzig. Sophie Rois gestern bei Harald Schmidt. Nachdem sich beide nach dem Anfangsgeplänkel warmgeredet und gekalauert hatten, drehte Sophie Rois den Spieß einfach um, lobte Harrys Auftritte auf der Bühne über den Klee und wollte lieber ihn befragen (wer hat die meisten Seiten in den Schauspielführern?) als sich befragen zu lassen. Schließlich outete sich die Rois als konservative Schauspielerin, erteilte all den modernen Inszenierungen, in denen “irgendjemand erstmal seinen Kopf ins Klo stecken müsste“, eine drastische Abfuhr, und dann fanden beide schließlich doch IHR Thema: Kindertheater. Den ganzen Beitrag lesen »
Rückblick auf die Buchmesse 2010
“Kann man den Bus auch mitnehmen?”, fragte ein Kind auf der Buchmesse. Unser quietschgrüner Bus mit dem rosa Hund vorne auf dem Dach entpuppte sich nicht nur als Hingucker sondern auch als Ruheinsel für so einige kleine und große Standbesucher. Den Bus konnte man natürlich nicht am Wochenende mitnehmen, dafür so einiges an Infomaterial über das Theater und zum ersten mal Autogrammkarten von unseren Schauspielern. Die Leseecke wurde gerne von Eltern genutzt während sie auf ihre Kinder warteten, die Primel mit der Zahnlücke lauschten. Wie jedes Jahr, war es sehr sehr voll auf der Buchmesse mit regionalen und überregionalen Bücherfans. Auch das Theater hat wohl neue Fans gefunden. Leider haben wir jedes Jahr nur eine begrenze Platzkapazität in unserem Bus und es tut uns Leid für alle kleinen Helden die Primel, den Hasen nicht sehen konnten. Aber der ist ja nicht aus der Welt sondern bei uns im Theater. Das nächste Mal schon am 31. März um 9.30 Uhr.
Da wir auch ganz brav allen Anweisungen der Sicherheitsleute auf der Messe gefolgt sind, trotz fertig aufgebautem und eingerichtetem Stand. werden wir wohl auch im nächsten Jahr wieder dabei sein. Bis dahin könnt ihr uns ja erzählen wie euch die Messe gefallen hat und ob all die fleißigen Bleistiftmitnehmer auch einen Anspitzer gefunden haben.
Lindenau mit Spätaufsteher Schweßinger
Es war ein Spaziergang durch die Schmuddelecken Lindenaus, entlang unsanierter Straßenzüge, geschlossener Kneipen, unbeleuchteter Parks, geführt von einem liebenswert schweigsamen Michael Schweßinger. Schweßinger ist Autor von “In darkest Leipzig. Von den seltsamen Sitten und Gebräuchen der Lindenauer”. Der aus Bamberg stammende Franke fügt sich allerdings selbst wunderbar in den Stadtteil. In dessen sub- oder soziokulturelle Nischen, die alles andere als schillernd oder marktgängig sind. Die eher trotzigen Wärmestuben gleichen inmitten fusskalter und augenschmerzender Ödnis.
NPD entdeckt “antifaschistischen Ungeist” und “Budenzauber” im TdJW
Sind es die bösen Geister und ihre Zaubereien zu Halloween, die die NPD-Kämpen ganz undeutsch erschreckt haben? Oder ist es so, dass Weihnachten naht und jeder sich was wünschen darf? Fakt ist, die NPD hat “mit Empörung” ihren vorweihnachtlichen Wunschzettel niedergeschrieben Den ganzen Beitrag lesen »
Theater sucht ausländische Geschichtenerzähler
Im Hotel Babylon sind 12 Betten und eine loungeartige Atmosphäre der Ruhe und Entspannung Ausgangspunkt einer besonderen Begegnung, in der ein ausländischer Storyteller dem Besucher eine Geschichte in seiner Heimatsprache erzählt. Für dieses Theaterprojekt sucht das Theater der Jungen Welt Menschen ausländischer Herkunft, die bereit sind, in der Zeit vom 25.09. – 02.10.2009 und an einigen weiteren Terminen, jeweils eine kurze Geschichte in ihrer Muttersprache zu erzählen.
- Wer kann eine Geschichte in fremder (Heimat-)Sprache erzählen?
Kulturdezernent Dr. Girardet sagt Tschüs
- Dr. Girardet, für einen Kreuzer-Artikel fotografiert im Theater der Jungen Welt
Dass Dr. Girardet ein kenntnisreicher, verbindlicher und weltläufiger Mann ist, kann sicher jeder bestätigen, der in Leipzig mit Kultur zu tun hat. Und das bezieht sich längst nicht nur auf die Hochkultur, bei aller manchmal gegenteiligen Meinung in der Freien Szene. Den ganzen Beitrag lesen »
Jemand Interesse? Alles schön im KiJuTheater
Die Künstler im Kinder- und Jugendtheater beklagen nicht nur die Ignoranz des Feuilletons, sie wollen dort wirklich ernst genommen werden. Sie wollen das nicht nur in Bezug auf die pädagogische Funktion ihrer Arbeit sondern in Bezug auf die Kunst. Sie wollen auf den Theaterseiten der Zeitung engagierte Kritiken über ihre Stücke lesen. Das bekommen sie nicht. Den ganzen Beitrag lesen »
Politik Macht Kultur? Politik macht Kultur!
Der Titel zur Podiumsdiskussion über den Enquete-Bericht zur Kultur in Deutschland trägt weder Ausrufe- noch Fragezeichen. Die Reihung der Subjekte deutet wohl an, dass man sich eines diffusen Zusammenhangs bewusst ist, dem man eine Richtung wünscht. Im Sinne etwa der Enquete-Empfehlung an „Bund, Länder und Kommunen, sich verstärkt für die Förderung des Kinder- und Jugendtheaters in Deutschland einzusetzen“.
Darüber, warum das bisher nicht ausreichend geschehe und wie die Handlungsempfehlungen konkret umzusetzen wären, stritten Politik (sächsischer Kultur-Ministerialdirigent Thomas Früh) und KiJu-Theater (ASSITEJ-Vorsitzender Wolfgang Schneider) gegen den Moderator (RBB-Journalist Peter Claus), den sie kurzerhand zum Machtzentrum erklärten. Den ganzen Beitrag lesen »
Centraltheater und TDJW Hand in Hand. Schööön!
Erst leicht ignorant, dann paternal, am Ende blümchenkaffeetrutschig: “Im Centraltheater gibt man sich optimistisch, dass das TDJW milde gestimmt wird.” Den Anlass zu dieser koffeinfreien Äußerung von Jörg van der Horst, Pressesprecher centrales Schauspiel Leipzig, gibt das Stadtmagazin Kreuzer, der in seiner heute erschienenen Ausgabe nach dem Leipziger Diskokrieg, in den das Theater am Ring ja mittelbar involviert ist, nun den “Kampf um die Kinder” ausruft. Kampf der Kulturen statt Leipziger Allerlei? Den ganzen Beitrag lesen »
www.tdjw.de