Kategorie 'Kultur in Leipzig'
Beitrag zur Kindererziehung
Zum Bach-Fest 2011 leistet das TdJW in Koproduktion mit dem Bach-Archiv einen Beitrag zur musikalischen Früherziehung mit dem Stück “Um schlimme Kinder artig zu machen”. Die Figurenspieler Violetta Czok und Wilfried Reach und der Schauspieler Chris Lopatta, die Musiker Reiko Brockelt (Saxophon) und Stephan König (Klavier) sowie der Sänger Joachim Holzhey erzählen von guten und schlimmen Kindern, von Narren, dem Sängerstreit von Kuckuck und der Nachtigall und von der Kindheit Gustav Mahlers. Denn von ihm stammt die Musik zu den Liedgeschichten. Ob das Stück auch der Kindererziehung dient und schlimme Kinder artig macht?
Der Herr auf seinem Rösseli sagt zu der Frau im Schlösseli
Kuckuck
Sind’s böse Kind, sind’s gute Kind?
Ach, liebe Frau, kommt sagt’s geschwind!
Premiere: Sa, 18.6., 15 Uhr.
Eine weitere Aufführung: So, 19.6. um 11 Uhr.
3. Kurstag “Zerreißprobe Faust”
3.Kurstag
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Ein schüchternes Zunicken, eine enge Umarmung und Alles was dazwischen liegt. Wir sagen “Hallo!”, “Tach!” und “Mhhhmmm..” wenn wir aufeinander zugehen. Und – wir entscheiden auch wieder eigener Wege zugehen.
God save the Queen – und die Portokassen der Theater!
Was jammern wir doch auf höchstem Niveau. Da geht doch fast die Welt unter, wenn das Land Sachsen an die Stadt Leipzig 1,2 Mio. Euro weniger Kulturraumgelder zahlt, um der Dresdner Semperoper zu ermöglichen, die Tarifsteigerungen zu bezahlen (- weshalb dann in Leipzig am Personal gekürzt wird). Pillepalle. Trotz allem steigen die Ausgaben für Kultur von Bund, Ländern und Gemeinden zusammengenommen um ca. 400 Mio. Euro auf insgesamt 9,6 Milliarden Euro jährlich. Was sich auf den ersten Blick ganz schön happig anhört. Verglichen mit den Verhältnissen in Großbritannien allerdings ein Klacks. Wie die LVZ schon am 13. November gemeldet hatte, muss die Kultur im United Kingdom doch sage und schreibe 90 Milliarden Euro sparen (siehe Foto)!
Die 1,2 Mio., die Leipzig einsparen muss, nehmen die Theater dort aus der Portokasse.
Pressemeldung zur Spielzeitbilanz 2009/2010
Theater der Jungen Welt mit 8% Besucherplus
Auch bei den Vorstellungszahlen, Gastspielen, theaterpädagogischen Veranstaltungen sowie den Eigeneinnahmen sind Steigerungen zu verzeichnen | Überraschender Publikumsrenner: George Taboris „Mein Kampf“
Mit Steigerungen bei den Vorstellungs- und Besucherzahlen sowie Eigeneinnahmen am Theater der Jungen Welt in Leipzig hat sich die Leistungsfähigkeit des „kleinen“, selbstständigen Stadttheaters für Kinder und Jugendliche zum wiederholten Male eindrucksvoll bestätigt. Wichtig dabei: Die Effizienz ging keineswegs auf Kosten der künstlerischen Qualität.
Das neue Dogma des Centraltheaters: Alles Kindertheater?
Also ist das Centraltheater doch ein Kindertheater? Ganz neue Sicht auf die Diskussion ums Schauspiel in Leipzig. Sophie Rois gestern bei Harald Schmidt. Nachdem sich beide nach dem Anfangsgeplänkel warmgeredet und gekalauert hatten, drehte Sophie Rois den Spieß einfach um, lobte Harrys Auftritte auf der Bühne über den Klee und wollte lieber ihn befragen (wer hat die meisten Seiten in den Schauspielführern?) als sich befragen zu lassen. Schließlich outete sich die Rois als konservative Schauspielerin, erteilte all den modernen Inszenierungen, in denen “irgendjemand erstmal seinen Kopf ins Klo stecken müsste“, eine drastische Abfuhr, und dann fanden beide schließlich doch IHR Thema: Kindertheater. Den ganzen Beitrag lesen »
Rückblick auf die Buchmesse 2010
“Kann man den Bus auch mitnehmen?”, fragte ein Kind auf der Buchmesse. Unser quietschgrüner Bus mit dem rosa Hund vorne auf dem Dach entpuppte sich nicht nur als Hingucker sondern auch als Ruheinsel für so einige kleine und große Standbesucher. Den Bus konnte man natürlich nicht am Wochenende mitnehmen, dafür so einiges an Infomaterial über das Theater und zum ersten mal Autogrammkarten von unseren Schauspielern. Die Leseecke wurde gerne von Eltern genutzt während sie auf ihre Kinder warteten, die Primel mit der Zahnlücke lauschten. Wie jedes Jahr, war es sehr sehr voll auf der Buchmesse mit regionalen und überregionalen Bücherfans. Auch das Theater hat wohl neue Fans gefunden. Leider haben wir jedes Jahr nur eine begrenze Platzkapazität in unserem Bus und es tut uns Leid für alle kleinen Helden die Primel, den Hasen nicht sehen konnten. Aber der ist ja nicht aus der Welt sondern bei uns im Theater. Das nächste Mal schon am 31. März um 9.30 Uhr.
Da wir auch ganz brav allen Anweisungen der Sicherheitsleute auf der Messe gefolgt sind, trotz fertig aufgebautem und eingerichtetem Stand. werden wir wohl auch im nächsten Jahr wieder dabei sein. Bis dahin könnt ihr uns ja erzählen wie euch die Messe gefallen hat und ob all die fleißigen Bleistiftmitnehmer auch einen Anspitzer gefunden haben.
Lindenau mit Spätaufsteher Schweßinger
Es war ein Spaziergang durch die Schmuddelecken Lindenaus, entlang unsanierter Straßenzüge, geschlossener Kneipen, unbeleuchteter Parks, geführt von einem liebenswert schweigsamen Michael Schweßinger. Schweßinger ist Autor von “In darkest Leipzig. Von den seltsamen Sitten und Gebräuchen der Lindenauer”. Der aus Bamberg stammende Franke fügt sich allerdings selbst wunderbar in den Stadtteil. In dessen sub- oder soziokulturelle Nischen, die alles andere als schillernd oder marktgängig sind. Die eher trotzigen Wärmestuben gleichen inmitten fusskalter und augenschmerzender Ödnis.
NPD entdeckt “antifaschistischen Ungeist” und “Budenzauber” im TdJW
Sind es die bösen Geister und ihre Zaubereien zu Halloween, die die NPD-Kämpen ganz undeutsch erschreckt haben? Oder ist es so, dass Weihnachten naht und jeder sich was wünschen darf? Fakt ist, die NPD hat “mit Empörung” ihren vorweihnachtlichen Wunschzettel niedergeschrieben Den ganzen Beitrag lesen »
Theater sucht ausländische Geschichtenerzähler
Im Hotel Babylon sind 12 Betten und eine loungeartige Atmosphäre der Ruhe und Entspannung Ausgangspunkt einer besonderen Begegnung, in der ein ausländischer Storyteller dem Besucher eine Geschichte in seiner Heimatsprache erzählt. Für dieses Theaterprojekt sucht das Theater der Jungen Welt Menschen ausländischer Herkunft, die bereit sind, in der Zeit vom 25.09. – 02.10.2009 und an einigen weiteren Terminen, jeweils eine kurze Geschichte in ihrer Muttersprache zu erzählen.
- Wer kann eine Geschichte in fremder (Heimat-)Sprache erzählen?
Kulturdezernent Dr. Girardet sagt Tschüs
- Dr. Girardet, für einen Kreuzer-Artikel fotografiert im Theater der Jungen Welt
Dass Dr. Girardet ein kenntnisreicher, verbindlicher und weltläufiger Mann ist, kann sicher jeder bestätigen, der in Leipzig mit Kultur zu tun hat. Und das bezieht sich längst nicht nur auf die Hochkultur, bei aller manchmal gegenteiligen Meinung in der Freien Szene. Den ganzen Beitrag lesen »
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