Kategorie 'Backstage'

11. November 2009

Und das nicht nur zur Weihnachtszeit…

In den CityLight-Kästen hängt seit gestern unser Weihnachtsplakat. “Süß!”, war der erste Kommentar. Wenn die Plakate leuchten, im Dunklen, dann wirken sie erst richtig!

Im Original streut der Frosch noch Kunstschnee auf den WeihnachtsmannKönig. Jemand vermutete allerdings schon Koks. Das sei hiermit auf das Schärfste dementiert!

Wen vermutet Ihr eigentlich hinter der Sonnenbrille und der Lederhose?

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14. September 2009

„Schwarze Jungfrauen“ Autor Feridun Zaimoglu in Leipzig

Feridun Zaimoglu und Katharina Herold

„Schwarze Jungfrauen“ von Feridun Zaimoglu hatte 2006 in Berlin seine Uraufführung. Am 25.09.09 werden sechs der original 10 Monologe in einer Produktion im Theater der Jungen Welt Premiere haben. In den nächsten zwei Wochen werden sechs jungen Nachwuchsregisseurinnen mit sechs Schauspielerinnen und einer begleitenden Choreographie von Vivienne Newport, ihre Arbeiten fertig stellen.

Am gestrigen Sonntag war der Autor Feridun Zaimoglu in Leipzig, um seinen neuen Roman „Hinterland“ vorzustellen. In einem kurzen Gespräch nach seiner Lesung im mdr Literaturcafé, zeige er sich sehr interessiert an dem Projekt bei uns am Theater. Die sechs jungen Frauen gehen ganz unterschiedliche mit der textlichen Vorlage von Feridun Zaimoglu um. Das ist nicht immer ganz einfach bei seiner metaphorischen Sprache und seinen Wortneuschöpfungen. Da traf es sich gut, dass am Sonntag die Gelegenheit war einige Interpretationsfragen mit ihm persönlich zu besprechen. Das nutzte auch Katharina Herold, eine der sechs Regisseurinnen für die Inszenierung „Schwarze Jungfrauen“.

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8. Juli 2009

Theater sucht ausländische Geschichtenerzähler

Im Hotel Babylon sind 12 Betten und eine loungeartige Atmosphäre der Ruhe und Entspannung Ausgangspunkt einer besonderen Begegnung, in der ein ausländischer Storyteller dem Besucher eine Geschichte in seiner Heimatsprache erzählt. Für dieses Theaterprojekt sucht das Theater der Jungen Welt Menschen ausländischer Herkunft, die bereit sind, in der Zeit vom 25.09. – 02.10.2009 und an einigen weiteren Terminen, jeweils eine kurze Geschichte in ihrer Muttersprache zu erzählen.

Wer kann eine Geschichte in fremder (Heimat-)Sprache erzählen?

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4. Februar 2009

smoe sagt tschüss…

und Danke an Euch Menschen im Theater, die Ihr mich beim Proben und Spielen, im Gelingen und in Krisen, bei Eurer alltäglichen Arbeit ganz nah habt dabei sein lassen. So viel Vertrauen macht das Schnüffeln hinter den Kulissen leicht!

Bei meinem zweijährigen Rundgang durchs Haus ist dadurch vielleicht sogar ein kleines (und immer noch unvollständiges) „Kompendium“ übers Theatermachen für jüngere Leute entstanden. Hoffentlich findet manche und mancher mit dem Traumberuf Theater beim Zurückblättern in den blogs etwas Interessantes, das die Handbücher verschweigen. Und hoffentlich glaubt niemand, die Tagebuchnotizen würden das Geheimnis lüften, wie aus Theatermachen Theater entsteht. Bei allem Hingucken auf die Praxis bleibt für mich ein unerklärlicher, faszinierender Rest.

Ich mache jetzt endlich Platz für die Praktiker und Zuschauer aus den Clubs und Schulen, damit sie hier ihre eigenen Entdeckungen auf ihrer Bühne diskutieren können.

Ins Theater, an die Tasten – und Kutter ahoi!

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19. Januar 2009

„Soachtungbitte“: Paul Kuhn!

Einmal habe ich Matthias Kuhn böse auf die Füße getreten. Da dachte ich noch, er sei der Busfahrer und rief ihn auch so… Dabei nennen ihn hier alle nicht umsonst Paul. Nach Paul Kuhn, dem swingenden Musiker am Flügel, dem Star und Entertainer – wie Matthias eben einer ist. Den Leipziger Schlagerfans bleibt er als Travestie Paula unvergessen, denn von 1988 bis 2006 war seine Schöpfung Paula der Renner auf den Karnevalsfeiern und Firmenfesten der Region. Diese 18 Jahre mit Schminke und Kostüm im Rampenlicht sind nicht aus ihm rauszukriegen. Sogar seine Zigaretten lässt Paul noch auftreten, wenn er mit gespreizten Fingern elegante hunderter Längen aus der Schachtel zieht und die runde Glatze dazu noch mal so schnieke glänzt. Wie so einer ans TdJW kommt? Paul ist hier die Institution.


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19. Dezember 2008

Die mit der Kunst flüstert, II

„Trotz der großen Bedeutung dieser Position für den erfolgreichen Verlauf einer Vorstellung gibt es keinen eigenen Ausbildungsgang für Inspizienten.“

Susann Fiedler bei “Ikar – zu Wasser, zu Lande, in der Luft (Das Labyrinth)”

Susann Fiedler wollte als Kind einmal Tänzerin werden. Dass das „wegen zu krummer Arme“ nicht klappte, scheint sie nicht zu betrauern. Auch Schauspielerei reizt sie nicht besonders. Die vielen Proben und das Sich-darstellen-müssen schon am frühen Morgen schrecken sie eher ab, gesteht sie grinsend. Wie kommt eine Wettkampfsportlerin, die nie vom Theater träumte, ausgerechnet zur Inspizienz? „Ich kann mich nicht erinnern, als Kind ins Theater gegangen zu sein, ich hatte überhaupt keinen Zugang. Es war Zufall, hier zu landen, wie bei meiner ersten Ausbildung. Der Job hat mich ausgesucht.“ Den ganzen Beitrag lesen »

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18. Dezember 2008

Die mit der Kunst flüstert, I

Vom Schnürboden rast eine bedruckte Fahne herab, direkt vor die Nase des Schauspielers. „Frau Fiedler, so geht das nicht!“ näselt Roland Klein und schaut dabei strafend zum Fenster hoch über der Tribüne. Die Fahne fährt wieder hoch, viel zu hoch, und wieder runter, zu tief und viel zu abrupt, sie gelangt jedenfalls nie in exakt die Position, die dem Kanzler und Zeremonienmeister barocker Ritterspiele genehm ist. Noch einiges mehr geht schief bei dieser Höfischen Probe während der „Drache-“ Vorstellung. Die lustige Episode erinnert stark ans richtige Theaterleben: Wenn Technik und Requisiten nicht funktionieren wie sie sollen, wird nach der allzuständigen „Frau Fiedler“ gerufen.

Die Rede ist von der Inspizientin. Susann Fiedler, eine junge, ausnehmend hübsche Erscheinung, agiert üblicherweise im Dunkeln. Am TdJW tritt sie bisweilen in ihrer Hauptrolle auf, etwa im „Ikar“, das erst beginnt, wenn Susann an ihrem Pult vor der Bühne Platz genommen hat, wo man sie während des gesamten Stücks ununterbrochen beim Flüstern und Schalten beobachten kann. Oder eben im „Drachen“, wo man sie leider nicht sieht und sie sich gerne vom Kollegen hochnehmen lässt. Alle im Haus wissen: Mit ihr steht und fällt das Stück, denn (so ein Fachblatt) der „Inspizient ist als Bindeglied zwischen Kunst und Technik für den organisatorischen Ablauf einer Vorstellung verantwortlich“. Den ganzen Beitrag lesen »

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24. November 2008

Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne…

Ich muss ja zugeben es ist ein recht seltsames Gefühl einen Beitrag für einen fremden Blog zu verfassen, wenn man selbst schon länger einen eigenen hat und dort regelmäßig schreibt. Dabei stimmt das ja nun auch nicht so ganz. Die Sache mit dem fremden Blog. Denn nun gehöre ich ja wohl “dazu”. Zum Theater der Jungen Welt. Ebenso wie Jessy habe ich mich sehr über die positive Email damals gefreut und konnte es nicht so ganz glauben, dass ich bei diesem Projekt wirklich dabei war. Es scheint nun aber doch wirklich so zu sein. Den ganzen Beitrag lesen »

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21. November 2008

casting gewinner

Hallo Liebe block Leser
es ist jetzt schon eine menge zeit vergangen seitdem die “neuen” schauspieler gecasted worden.einen kleine teil davon wie es uns bisher ergangen ist möchte ich euch heute berichten …
Mensch war ich aufgeregt als ich donerstag am theater der jungen welt stand tausende von gedanken in meinm kopf. was mir wohl bevosteht und ob meine mitbewerber nett sind ?? was dnekt man in so einer lage wenn ich erhlich bin eingendlich jede menge unrealisteische sachen ich habe mich sogar gefragt wann meine blumen ihr letztes wasser bekommen hatten.. das genau datum weiß ich bis heute nicht . Den ganzen Beitrag lesen »
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26. September 2008

Wohin mit den Theater-Kindern?

Ein Schauspieler-Tag in einer Monsterspielzeit am Kinder- und Jugendtheater sieht schon mal so aus: vormittags ab neun: zwei Schulvorstellungen, nachmittags: Probe, abends: Probe und/oder Vorstellung. Über die Endprobenwochen brauche ich hier kein Wort mehr zu verlieren. Auch am Wochenende, wenn die Familien in die Familienvorstellungen gehen, stehen die Schauspieler-Mütter und –Väter auf der Bühne. Es gibt zwar relaxte Tage, an denen keine Probe und nur eine Vorstellung angesetzt ist. Aber „Freizeit“ heißt im Theater meist, Stücke zu lesen und sich recherchierend auf eine Rolle vorzubereiten. Wohin, Monster noch mal, mit den eigenen Kindern? Ich rate von der Familiengründung ab. Den ganzen Beitrag lesen »

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