Kategorie 'Antifaschistischer Budenzauber'

24. Juni 2011

Bildergalerie zu George Taboris “Mein Kampf”

Fotos aus Jürgen Zielinskis Inszenierung von “Mein Kampf”, fotografiert von Frank Schletter(c).

Mit: Sven Reese als junger Adolf Hitler, Anna-Lena Zühlke als Gretchen, Stefan Wolf-Schönburg als jüdischer Buchhändler Schlomo Herzl, Susanne Krämer als Tod, Chris Lopatta als Lobkowitz und anderen.

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24. Juni 2011

George Taboris „Mein Kampf“ beendet das Abendprogramm 10/11 am TdJW

Taboris „Lovestory á la Hollywood“ letztmalig am 28. und 29. Juni, 19.30 Uhr

Mit einem der tiefgründigsten und komischsten Stücke über den jungen Adolf Hitler endet das Abendprogramm der Spielzeit 2010/11 am Leipziger Theater der Jungen Welt. Im Rahmen von „Shalom“, der Jüdischen Woche in Leipzig, wird Jürgen Zielinskis vielgelobte Inszenierung von George Taboris Farce „Mein Kampf“ zwei Mal, am 28. und 29. Juni, jeweils 19.30 Uhr, aufgeführt. Neben Sven Reese als der junge Hitler und anderen wirken als Gäste Stefan Wolf-Schönburg (Shlomo Herzl), der zuletzt am Freedom-Theatre des ermordeten Theaterleiters Juliano Mer-Khamis arbeitete, Anna-Lena Zühlke als erotisch verführerisches Gretchen und Facebook-Star „Henne Mizzi“ mit.

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25. Juli 2010

Kurt Tucholsky: Rosen auf den Weg gestreut

Erschreckt sie nicht – sie sind so zart!
Ihr müßt mit Palmen sie umwandeln,
getreulich ihrer Eigenart!
Pfeift euerm Hunde, wenn er kläfft-:

Küßt die Faschisten, wo ihr sie trefft!

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25. Juli 2010

Fortsetzung für Filmreihe “Klappe auf!”

Beunruhigt durch die Präsenz der NPD im Leipziger Westen und im sächsischen Landtag hat das Ensemble des Theaters der Jungen Welt in der vergangenen Spielzeit unter dem Titel »Klappe auf!« eine Filmreihe zum Thema Rechtsradikalismus und Rassismus gestartet. In der Spielzeit 2010/2011 werden wir diese Reihe im Café Lindex fortsetzen. Dieses Mal wollen wir Signale der Hoffnung in den Fokus der Filmauswahl nehmen.

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25. Juli 2010

Ort der Vielfalt

Für den »herausragenden Einsatz für Vielfalt, Toleranz und Engagement gegen Rechtsextremismus« wurde das Theater der Jungen Welt zum »Ort der Vielfalt« in Leipzig ernannt. Dezernent Prof. Dr. Fabian persönlich (im Bild mit Jugendamtsmitarbeiterin Berit Lahm) überreichte Jürgen Zielinski mit Schild und Urkunde die besondere Anerkennung.

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7. März 2010

Plakat zu “Mein Kampf” erregt Aufsehen

Was darf ein Plakat? Auf das zur Premiere von George Taboris “Mein Kampf” am Theater der Jungen Welt werden und wurden wir sehr häufig angesprochen. In aller Regel positiv. Dabei hat es nur 6 Tage in der Öffentlichkeit gehangen. Fans gibt es von Mitarbeitern in den Theater-Werkstätten bis zur Bundestagsabgeordneten, außerdem hat es bereits zur Demonstration und Erläuterung von Plakatkunst bei einem Seminar zur PR im Kulturbereich hergehalten. Wir wollen aber nicht verschweigen, dass es auch ganz klare Gegner des Plakates (zumindest einen) gibt. Er sagt, mit Hitler dürfe nicht geworben werden. Hitler anders, denn als “Bestie” zu zeigen, wäre eine Verharmlosung des Nationalsozialismus, an der sich das Theater schuldig machen würde. Und ist damit bis zum Kulturamt gegangen.

Hier ein Ausschnitt des Plakates, der als Postkarte veröffentlicht wurde (nur das Bildmotiv):

Verbietet sich diese Form der Bildwerbung?

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8. Februar 2010

Als Schlomo Herzl am Theater der Jungen Welt

Stephan Wolf-Schönburg hat nicht nur einige Jahre Bühnenleben hinter sich, auch auf der Leinwand und der Mattscheibe war er vielfach zu sehen. Zur Zeit probt der blonde, 187 cm große Schauspieler am Theater der Jungen Welt in Leipzig. Und zwar die Hauptrolle des jüdischen Buchhändlers Schlomo Herzl in George Taboris Farce “Mein Kampf”. Auf der Bühne ist sein Gegenpart der junge Adolf Hitler, der an der Kunstakademie aufgenommen werden will. Den ganzen Beitrag lesen »

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11. November 2009

Die Premierenklasse zu “Kinder des Holocaust”

Sehr geehrter Herr Zielinski,

wir, der ehemalige Literatur-Grundkurs 12.2 (nun 13.1 ) und die Kursleiterin, möchten uns zunächst sehr verspätet dafür bedanken, Ihre Theaterinstallation „Kinder des Holocaust” als Premierenklasse erlebt haben zu dürfen.

Als Premierenklasse konnten wir Ende April Ihre Theaterpädagogin Frau Vitzthum, Ihre Schauspieler/Innen Frau Anke Stoppa und Herrn Gösta Bornschein sowie Frau Elisabeth Kohlhaas bei uns in der Schule zu einer Lesung aus den Protokollen jüdischer Kinder mit anschließender Diskussion begrüßen.

Am 7. Mai besuchten wir eine Probe und am 17. Mai 2009 waren wir sehr gespannt, wie die Umsetzung auf der Bühne verlaufen würde. Dank der Einstimmung durch die Lesung und des Probebesuches entstand ein vages Erwartungsbild. Wir hatten dennoch Schwierigkeiten, uns die szenische Darstellung auf der Bühne vorzustellen.

Die Mehrheit des Literaturkurses rechnete eher mit einer ernsten Stimmung, da ein dunkles Kapitel deutscher Geschichte zu bewältigen wäre.

Die „Umsetzung” der Thematik überraschte, verwirrte, sie erfolgte anders als von uns erwartet:

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15. Oktober 2009

NPD entdeckt “antifaschistischen Ungeist” und “Budenzauber” im TdJW

Sind es die bösen Geister und ihre Zaubereien zu Halloween, die die NPD-Kämpen ganz undeutsch erschreckt haben?  Oder ist es so, dass Weihnachten naht und jeder sich was wünschen darf? Fakt ist, die NPD hat “mit Empörung” ihren vorweihnachtlichen Wunschzettel niedergeschrieben Den ganzen Beitrag lesen »

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8. Juli 2009

Theater sucht ausländische Geschichtenerzähler

Im Hotel Babylon sind 12 Betten und eine loungeartige Atmosphäre der Ruhe und Entspannung Ausgangspunkt einer besonderen Begegnung, in der ein ausländischer Storyteller dem Besucher eine Geschichte in seiner Heimatsprache erzählt. Für dieses Theaterprojekt sucht das Theater der Jungen Welt Menschen ausländischer Herkunft, die bereit sind, in der Zeit vom 25.09. – 02.10.2009 und an einigen weiteren Terminen, jeweils eine kurze Geschichte in ihrer Muttersprache zu erzählen.

Wer kann eine Geschichte in fremder (Heimat-)Sprache erzählen?

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