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2. Juli 2008

80 Jugendliche schwimmen mit Kurzszenen “Gegen den Strom”

Gestern ging das Kurzszenen-Festival „Gegen den Strom“ mit neun tollen, originellen Szenen über die Bühne. Es scheint (nach dem vielen Zwischen- und dem großen Schlussapplaus und der durchgehend gespannten Aufmerksamkeit zu schließen) für alle ein echter Überraschungserfolg gewesen zu sein.
Ursprünglich waren wieder Schülertheatertage geplant, während der die Jugendlichen aus den Schulen und Freizeitgruppen ihre vollständigen Theaterstücke zeigen. Da das im vergangenen Jahr aber bei vielen zu schlechter Laune führte, weil die Teilnehmer eben nicht zwei Tage durchgehend im Theater waren, um sich wechselseitig Publikum zu sein und miteinander zu diskutieren, hat man sich diesmal für die kompakte Präsentation von 10-Minuten-Szenen an einem Tag entschieden.

Davon waren aber auch nicht alle begeistert: Wer will schon sein mit Aufwand und Herzblut entwickeltes Stück beschneiden? Auch trauten sich nur wenige zu, quasi aus dem Stand innerhalb von einigen Wochen eine Kurzszene zum vorgegebenen Thema zu entwickeln – neben der Schulzeit. Verständlich, dass es zunächst keine Anmeldungen hagelte.
Schließlich haben aber 80 Jugendliche neun Szenen innerhalb von drei Stunden vor brodelnder Zuschauertribüne auf die Bretter gebracht. Der große Saal war ausgebucht und niemand hat sich schon in der Pause verdrückt. Fans, Eltern, Darsteller, alle wollten sehen, was die nächste Gruppe bringt, die sich nach ihrem Auftritt sofort wieder dem Publikum eingemeindete. Und am Ende wählte nicht eine Profi-Jury sondern das Publikum die drei Sieger.
Es hat funktioniert. Ihr Jugendlichen könnt das: Euer Anliegen in einer knappen und interessanten Darbietung auf den Punkt bringen! Regina Vitzthum ist hoch erfreut. Sie hat, zusammen mit Lehrern, Gruppenleitern und fast der gesamten engagierten Hausbelegschaft, das Festival organisiert. Sogar die neue Verwaltungschefin stieg auf den Beleuchtungssteg, um der Auszählung per Computerdiagramm die offizielle Note zu geben. Und die entzückende Romy Kuhn, die sonst als Regieassistentin im Dunklen wirkt, sorgte mit ihrer herrlich unaufgeregten Moderation neben ihrem Assistenten Chris mit dem Gentleman-Understatement dafür, dass die Jugendlichen und ihre Werke immer im Zentrum standen.
Ein kompakter, abwechslungsreicher, kurzweiliger, begeisternder Abend war das. Aber, als Romy fürs kommende Jahr wieder Schülertheatertage ankündigte, schallte ihr die allergrößte Begeisterung entgegen! Wie das? Wollt ihr doch 60-Minuten-Stücke zeigen? Und zehn weitere von euren Schülerkollegen ansehen? Über mehrere Tage? Und dann wieder gemeinsam die Favoriten wählen? Wir können hier im Kommentar gleich mal anfangen, Meinungen zu sammeln: Was gefällt euch besser, Kurzszenen- oder Theatertage?

Übrigens lauten die Gewinner in diesem Jahr:
1. Max-Klinger-Schule mit „Paragraph 82, Abs.3; Strich 4“
2. Nachbarschaftsschule Leipzig mit „Alles nur ein böser Traum?“
3. Apollonia-von-Wiedebach-Schule mit “Gegen den Strom?”

Über die Preise, das war zu sehen und zu hören, freuen sie sich ehrlich. Es sind nämlich Intensiv-Workshops mit professionellen Schauspielern: zu Improvisation, zu Pantomime und zum gestischen Sprechen.
Herzlichen Glückwunsch den Gewinnergruppen und überhaupt allen, die die Bühne und den Saal gestern so lebendig machten!

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20. Juni 2008

Übers Wasser – Theater im Fluss

Man kann ja Bilder überstrapazieren. Jürgen Zielinski begrüßte die Spielzeit auf seiner kleinen Theaterjacht mit dem Ausruf „Schiff Ahoi!“, dann plätscherte, von der „Meerjungfrau“ bis zu „Fische und Brei“ in beinah jedem zweiten Stück das kühle Nass (nicht, dass ich sagen will, die Spielzeit plätscherte); und jetzt mündet die Saison auch noch in einer theatralen Bootsfahrt „Wasser/Lebensläufe“, die ursprünglich sogar „Nah am Wasser“ heißen sollte. In Lindenau! Was für eine schräge Idee. Leipzig liegt kaum am Meeresbusen sondern in einer Tieflandsbucht. Auch macht die Elbe leider einen zu großen Bogen, als dass man unseren „Hanse“-Hafen an der Küste wirklich ernst nimmt.

 
Aber, die Leipziger Buchkinder (und jetzt auch die Theatergänger) wissen mehr: Von Sagen, Visionen und Geschichte am Wasser. Es ist nämlich nur ein paar hundert Jahre her, da war Lindenau tatsächlich ein Fischerdorf. Und das Gericht „Leipziger Allerlei“ wurde zur berühmten Spezialität wegen der schmackhaften Flusskrebse aus den Strömen Luppe, Parthe, Pleiße und Weiße Elster. Ungefähr zur gleichen mittelalterlichen Zeit trieben hier auch noch Nixe und Nixen ihr Unwesen mit Müllern und Kindsmörderinnen. Und wenig später taten es die Gastronomen mit den städtischen Ausflüglern: In Lindenau, da war der Himmel blau, da wurde Boot gefahr’n! Bis der Industrielle Karl Heine dem Müßiggang ein Ende machte und die feuchte Vision von Generationen in konkrete Utopie meißelte: Er hieb einen Kanal in die Grauwacke, auf dass sich Leipzig endlich ans Meer schmiege.

 
Der Kanal hatte es fast bis an die Saale geschafft (die in die Elbe mündet!), da wurde das Geld für Krieg benutzt. Und später war irgendwann nicht mal mehr Geld für die Bücher da, die an den Ufern siedelten und von anderen Visionen erzählten. (Beim Warten auf die Schute Luise in der Nonnenstraße berichtet die Leiterin des Theater-Besucherservice, Andrea Nanasi, wie es hier am Reclam-Sitz vor zwanzig Jahren vor Ratten wimmelte und stank.) Heute schippern auf dem Karl-Heine-Kanal wieder Boote und Seerosen ohne Zahl.

 

Reclam und die Ratten sind weg. Doch die Buchkinder sind da und erzählen dem Theater die alten Geschichten. Das erzählt es weiter, in einer Gemeinschaftsfahrt des Ensembles mit Jugendlichen, Studenten und dem halben Stadtteil im Boot und am Ufer. Die Bühne im Fluss – ist nicht soo weit hergeholt. Ahoi auf der Schute Luise – und dann einfach treiben lassen, durch Zeiten, von Visionen, übers Wasser.

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16. Juni 2008

Magic Net und ein Tag in Europa

Magic Net ist ein europäisches Theaternetzwerk, an dem sich derzeit 10 Häuser aus 10 Ländern beteiligen, um sich über ihre Arbeitsweisen auszutauschen und gemeinsam Theater für junge Leute zu machen. Das Leipziger TdJW ist seit 2006 dabei. Jedes Jahr erarbeiten die beteiligten Gruppen in national gemischter Zusammensetzung Theaterstücke, die zu den jährlichen Produktionstreffen und anschließend quer durch Europa gezeigt werden. Im vergangenen Jahr entstand in Leipzig „Adopt a Soldier“ als Koproduktion von TdJW, Pilot Theater (GB) und het MUZtheater (NL), das während der Magic Net-Begegnung 2007 in Schwerin mit zahlreichen anderen gemischten Projekten „konkurrierte“.
In diesem Jahr sind zum ersten Mal alle 10 Partner in einer einzigen Gemeinschaftsproduktion involviert. „Ein Meilenstein für Magic Net!“, finden die Organisatoren. Vom 6. bis 8. Juni kamen in der Slowakei alle zusammen, um dem Stück namens „One day in Europe” den letzten Schliff zu verpassen und es dort uraufzuführen. Als Leipziger Gesandter war Figurenspieler Daniel Wangler mit dabei – und ist es noch, denn die Produktion tourt jetzt: Von Jelenia Gora nach Schwerin (14.6.) nach Frankfurt/0. (16.6.) nach Zaandam (18. und 19.6.), nach Molde (22. und 23.6.) und wer weiß, wohin dann noch. Ich habe Daniel gefragt, wie er die Proben erlebt hat.

 

Wie fühlt es sich an, in dieser europäischen Produktion mitzumachen?
Unglaublich bereichernd! So viele künstlerische Ansätze und Ideen in nur einen Projekt zu erleben und mit sehr unterschiedlichen Regisseuren zu arbeiten, ist wirklich einzigartig. Dazu kommt der Spirit der Internationalität, der Umgang mit verschiedenen Mentalitäten und der Versuch, nicht nur künstlerisch eine gemeinsame Sprache zu sprechen. Oder auch, ganz auf verbale Verständigung zu verzichten und Bilder sprechen zu lassen. Musik, Bilder und Emotionen finden auch in Europa eine gemeinsame Sprache.

 

Das Theaterstück heißt „One day in Europe. 11/21/2006“ und behandelt einen einzigen Tag, der für viele beteiligte Länder eine bemerkenswerte bis Furcht erregende Bedeutung hatte. Daher auch der Untertitel „Fears“. Wie kam man auf dieses Datum, 21. November 2006? Den ganzen Beitrag lesen »

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12. Juni 2008

Die Theaterfördergesellschaft hat ein neues, zupackendes Vorstands-Team

In der gestrigen Mitgliederversammlung war Aufbruchstimmung im Förderverein des TdJW. Obwohl der gesamte Vorstand aus privaten Gründen zurücktrat, brauchte niemand Trübsinn blasen. Mit dicken Blumensträußen bedankte sich Intendant Jürgen Zielinski bei Mandy Bachert, Nathalie Krompholz, Helga Seiferth, Monika Theile und Gisela Trabitz für das mehrjährige Engagement und versüßte ihren Abschied sogar mit Schokokuchen. Dass die ehemalige Verwaltungschefin des Theaters, Elke Franz, nun den Posten der Vorsitzenden übernimmt, machte alle glücklich.

Denn das verheißt eine flotte, kommunikative Regie und die Öffnung des Vereins für noch breitere Kreise. Ihre erste versprochene Amtshandlung klingt wie erwartet trocken, wird aber für noch mehr Attraktivität sorgen: „Wir werden uns die Satzung mal genau ansehen.“
Die legte die Beschlussfähigkeit des Vereins nämlich beinah lahm, was zur erregten Diskussion in der Versammlung führte. Wer mit 50 prozentiger, Dreiviertel- oder Zwodrittel-Mehrheit über die Aufnahme von neuen aktiven Mitgliedern und ihr Stimmrecht entscheiden darf, ist so schwerfällig geregelt, als gehe es um Aktien oder Blasmusik. Nur weil die steuerlich abzugsfähige Mitgliedsbescheinigung hier anscheinend nicht so viel Reputation bringt wie die Spendenquittung für andere Vereine, muss ja nicht zum Respektausgleich die Beitrittshürde besonders hoch liegen. Es geht dem gemeinnützigen „Fördergesellschaft – Theater der Jungen Welt e.V.“ um die tat- und finanzkräftige Unterstützung der Theaterarbeit für Kinder und Jugendliche. Wozu ist da die Abgrenzung „aktives Mitglied“ gut? Je mehr Freunde einfach Mitglied werden, umso größer wird der Pool derjenigen, die sich auch zum Mitmachen hinreißen lassen.
Den ersten Beweis lieferten gleich gestern die fünf Neumitglieder, die allesamt (und einstimmig) in den Vorstand gewählt wurden. Herzlichen Glückwunsch an Marie-Christin Danes, Elke Franz, Ingrid Koschinsky, Cora Steinbock und Ansgar Weber! Noch mit den Begrüßungsblumen vom Intendanten im Arm gaben sie sich als Arbeitsteam zu erkennen: „Wir werden für das kommende Jahr drei bis vier Projektschwerpunkte festlegen, sie mit vereinten Kräften der Mitglieder angehen und öffentlichkeitswirksam vertreten“, erklärte Elke Franz. Einer der Schwerpunkte wird die Mitgliederwerbung besonders unter den jungen Leuten sein. Na dann mal ran an die Satzung. Wir sehen uns im Theater!

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10. Juni 2008

Lauren ist anders – und hat trotzdem ein Problem

Also, das Video auf youtube hat mich nicht soo begeistert, wie die meisten anderen. Der niedlich sarkastische Kommentar zu den DSDS-Shows war mir ein bisschen zu blass. (Für den statistisch nicht signifikanten Teil der Haushalte, der es nicht am Bildschirm verfolgt: DSDS = Deutschland sucht den Superstar). Allerdings hat er auch nicht so einen Komplettverriss verdient, wie im letzten Meinungsbeitrag, in dem es heißt, die könnten es wohl nicht besser. Das klingt nach einem echten DSDS-Fan, der glaubt, es gehe im Projekt tatsächlich um dieses Casting-Video. Die Bühnenproduktion ist aber viel mehr und ganz anders.

Ich war von „Lauren, 17, Kandidatin 2819“ positiv überrascht. Erst mal von Anna von Schrottenbergs Mut, am Anfang eine lange abstrakte Weile nur stumm ihren Körper sprechen zu lassen, was der Performance eine unerwartete ruhige Tiefe gibt. Weiter von den zahlreichen ironischen Brüchen, die einen immer im Unklaren lassen, ob das jetzt ernst gemeint war. Und von dem tiefstapelnd verspielten Ende mit Glöckchen und Tröten vom Schnürboden nach dem Casting-Showdown. Und dann natürlich von dem traumhaften Zusammenspiel zwischen ihr und den Musikern Friederike Bernhardt und Michael Lohmann, die auch noch herrlich lakonisch schauspielern. Für diese schöne, mitreißende, augenzwinkernde und überhaupt nicht dumme Show gab es sogar Standing Ovations. Und die Video-Sequenz kommt gar nicht mehr (beziehungsweise wunderbar renaissancemäßig „verfremdet“) vor. Ist sehenswert!
Hat Lauren nicht aber trotzdem ein Problem? Sie alias Anna steht nämlich wirklich auf der Bühne. Und Friederike und Michael studieren zwar noch (Dramaturgie und Musikwissenschaft), aber sie sind auch beneidenswert sicher auf den Brettern, die manchen eben die Welt bedeuten. Auch wenn Ihr noch so oft ironisch aus der Rolle fallt und „Euch“ noch so sehr peinlich fühlt: Ihr habt im Moment der Aufführung das geschafft, was viele im Publikum sich insgeheim oder offen erträumen. Ihr seid halt schon ziemlich kreativ und für nicht wenige bestimmt Stars. Habt Ihr für diesen Auftritt und Euren (zukünftigen) Theaterberuf nicht auch viel gewagt und nach den Sternen gegriffen? Wie überzeugend ist Eure Botschaft, dass kleine Brötchen mit guten Freunden zu backen glücklicher macht als DSDS, wenn Ihr dabei selbst im Rampenlicht steht?

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25. Mai 2008

Und dann, und dann im KBB: Von Plänen und Sitzungen

Als ich mittags in Susanne Mittmanns Büro komme, platze ich natürlich in eine Sitzung. Es ist zwar nur eine kleine, aber, groß oder klein, Sitzungen gibt es hier anscheinend am laufenden Band. Jetzt sitzt eine Regieassistentin am Tisch und gibt aktuelle Änderungen zum Aufbau der Kasperlstücke in der Moritzbastei und zur Umbesetzungsprobe für Nachtblind am nächsten Tag durch. Für die Nachtblindprobe klingt das etwa so: „18 bis 20 Uhr, Romero, Fues, Klemm, Wiederholung Szenen 6+8+12+16+29; 20 bis 22 Uhr, Fues, Romero, Wiederholung Szenen 19+22+31.“ Susanne Mittmann überträgt alles sowohl handschriftlich als auch im Computer und wiederholt die Einträge noch mal zur Kontrolle. Wer um alles in der Welt braucht solche detaillierten Informationen für einen einzigen Tag? Den ganzen Beitrag lesen »

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24. Mai 2008

Theatereinsturz Fehlanzeige: Im KBB gibt’s für alles den Plan B

„Stimmt“, sagt die Leiterin des Künstlerischen Betriebsbüros (KBB), „jetzt im Mai Weihnachtsvorstellungen zu planen ist so merkwürdig, wie an Weihnachten über den Osterterminen zu brüten.“ Den ganzen Beitrag lesen »

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18. Mai 2008

Das neue Spielzeitheft ist in Verzug – aber Weihnachten steht (nicht auf dem Spiel)

Mich hat irritiert, als im November 2007 schon alle immer über die Premieren 2009 redeten. Wie kann man an Aufführungen im übernächsten Jahr denken, wenn die neue Spielzeit gerade erst begonnen hat und jeder vollends mit den Proben beschäftigt ist für Stücke, die morgen, nächste Woche, nächsten Monat herauskommen? Den ganzen Beitrag lesen »

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14. Mai 2008

Beute und Bombardement im Theater oder Der Fäden-Spinner von der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Es ist Dienstagvormittag nach Pfingsten, in Matthias Schiffners Büro bleibt es relativ ruhig: Die Chefdramaturgin klopft an, um über eine aktuelle Stückbeschreibung und Halloween 2009 zu reden, die Assistentin informiert über graphische Details von der Layouterin für den nächsten Programmzettel, die Theaterpädagogin möchte ihr Begleitmaterial besprechen. Matthias sagt, „frag doch mal die und den, ich schau mal in meiner Datei, ich rufe zurück, ich maile gleich, ich lasse mir was einfallen“. Den ganzen Beitrag lesen »

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23. April 2008

Das Trollkind als Theater aus Nummern und Lichtern

Als ich kurz vor der Premiere ins Stellwerk komme, ist Beleuchter Samuel Pilling mit dem Meister Steffen Wieser schon seit zwei Stunden bei der Arbeit. Sie überprüfen die gesamte Lichteinrichtung, sämtliche Kabel, Anschlüsse, Scheinwerfer-, Hazer-, Nebelmaschinenfunktionen sowie die Rauchmelder. „Bitte Saallicht an, die Kinder kommen jetzt rein“, erklingt die Stimme der Inspizientin Susann Fiedler im Lautsprecher.

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