Persönliche Geschichten für „33 erste Male“ gesucht

25. Juli 2010 von masch

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Für ein neues Mehrgenerationenprojekt in der Spielzeit 2010/2011 (In der vergangenen Spielzeit: „Wenn Heimat Flügel hätte…“), das unter dem Titel „33 erste Male“ aufgeführt werden soll, sucht das Theater der Jungen Welt Geschichten von unvergesslichen Premieren und solchen, die man lieber nicht gehabt hätte. In diesem Blog kann uns jeder sein wichtigstes, witzigstes, bedeutendstes erstes Mal beschreiben (bitte “Kommentar” benutzen. Alternativ: Mail an: a.moesenthin[at]tdjw.de). Die Geschichten, die uns inspirieren, verarbeiten wir auf der Bühne.

Erste Male lassen das Herz höher schlagen, vor Freude, vor Aufregung, vor Spannung, vor Angst. Zum ersten Mal verliebt, das erste Mal weg von zu Hause, das erste Mal eine Grenze überschritten, zum ersten Mal arbeitslos, zum ersten mal betrunken, zum ersten mal gewonnen…

Immer wieder gibt es ein erstes Mal im leben, egal ob mit siebzehn, siebenunddreißig oder siebzig. Unvergessliche Premieren und solche, die man lieber nicht gehabt hätte. In „33 erste Male“ entwickeln Jugendliche, deren Eltern und Großeltern Szenen und kommen über dieses Thema in einen intensiven Dialog der Generationen. Premiere: Mai 2011.

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14 Reaktionen zu “Persönliche Geschichten für „33 erste Male“ gesucht”


  1. Du fehlst mir, du fehlst mir sogar sehr.
    Vielleicht Klingt es Naiv und Kindich zu sagen dass du mir nach all der Zeit immer noch so sehr am herzen liegst. Das ich weder nach glück noch nach Morgen ausschau halte, Vielleicht klingt es unreif dass du mir nach all der Zeit in dem wir getrennte Wege gehen immer noch am herzen liegst.
    Kennst du das Gefühl wenn du bei jeder Sms die nicht von dieser Herzenperson ist tränen in den Augen spürst? Sehnsucht klingelt und Klopf stehts an deiner Herzkammer ich bete sie nicht herein, nein eher überrennt sie mich stürmisch und nimmt dann für Unbestimmte Zeit Platz. Mit ihr kommt die Erinnerung, die Erinnerung an dich, sie lebt in meinem Träumen, in meinem schlimmsten Ängsten in meinem schönsten Momenten, mit ihr überlebst du.
    Ein Gedanke dass mir der Schmerz heute all die Zeit mit dir wert war beflügelt mich. Die Erste Liebe, der erste Fall vom Akuten vermissen. Aldi kommt mit der Bestellung für Taschentücher nicht mehr hinterher. Als du gegangen bist war uns beiden nicht ganz Klar was abschied heißt, Welche Nähe Entfernung bringt Der erste Tag ohne dich, ohne deine Liebe ohne dein Vertrauen, ohne Deine stimme dir mir leise ins Ohr flüstert das ich seine Welt bin. Du gingst und ließt mich mitten unter Tausend erbarmungslosen liebenden Zurück. Der erste Tag wird irgendwann ein Ende finden und zum letzen Werden

    Du fehlst mir seit nun schon seit 6 Monaten jeden Tag zum ersten mal.
    Denn Nachts ist es wie damals, verliebt und außerhalb von Zeit und Raum.

  2. Kiddiprincess

    Das erste mal das ich “verliebt” war war im Kindergarten(.Natürlich kann man das nicht Liebe nennen aber hey: jeder von uns braucht doch eine Kindheitsliebe^^.) Der Junge in den ich verliebt war hatte eigentlich immer Ärger mit unserer Kindergärtnerin(Bine). Angefangen hat das ganze an einem grauen Regentag und der “junge meines Kinderherzens”wurde gerade gefragt ob er seine Milch den mit oder ohne Kakau trinken wolle!Naja und mit Grammatik hatte ers nicht so und meinte er trinke seine Milch mit ohne Kakau. Bine meinte daraufhin dass sie nicht verstehe was er meine. Ich dachte in dem momment nur: “das muss ja eine gemeine frau sein das sie ihn so ärgert! ” und ging zu ihr hin um das Kakau-problem aufzuklären.! Sie meinte zwar ich soll mich nicht einmischen weil er es schließlich auch lernen solle ,aber ich hatte was ich wollte,: ich hatte um die ungerechtigkeit der welt ein kleines bisschen gesenkt:D und dann lächelte mich dieser Kerl dann noch an und bedankte sich ! Nunja da war es um mich geschehen. Geklappt hat das mit uns beiden dann jedoch leider nicht ich glaube im Kindergarten freuen sich Mädchen zwar über einen Prinz aber Jungs eher über Auto´s ( obwohl ich mit Autos von meinem Bruder auch versucht habe die Aufmerksamkeit meines Traumprinzen auf mich zu ziehen!)

  3. S-X-E

    MEIN ERSTES MAL!
    mein erstes mal war eher eigenartig ich hatte damit nicht gerechnet .ich wollte eigentlich nur spielen. auf einmal bot mir eine freundin etwas an was ich zwar gleichzeitig so eklig fand jedoch aber auch so interressant das ich es probieren musste. ich konnte der versuchung nicht wiederstehen und schließlich fand ich gefallen daran seit diesem ersten mal probieren ess ich liebend gern immer wieder gurke-mit-honig!

  4. RewiewMax

    Mein erstes Mal rauche wan in der 6. Klasse auf dem Schulhof.
    Ich fand’ es total geil, und seitdem rauche ich gelegentlich.

  5. Mka

    Also es war zeit einen museumausflug zu machen mit der gaaaanzen klasse unzwar ein einen museum (kp wie der heißt,so habe ich aufgepasst)wo uns gezeigt wird wie büchen gemacht werden-.- jipiiie.
    Ich ging mit zwei Kumpels von mir.Die einzigen in mit den ich mich in denn Moment verstanden habe =/ ( also ich bin ein Mädchen , damit das klar ist =) nur so zur vorsicht erwähnt)also….
    wir liefen denn andenen hinterher ,weil das war weiß geier wo.ich hätte es nie im leben gedunden am Ar*** der welt.
    da standen wir nun irgendwo im niergendwo. alle natürlich total begeistert (ironie) xD.Ich die nichts von diesen fach versteht –> Fach heißt Drucklegung -.-
    Kliengt schon total spannend Stimmts?!
    also da standen wir nun da.(Ich komme immer von thema ab)
    gingen rein ; mussten jacken ausziehen und da fing das grauen an…
    die ganze klasse vorne streber,in der mitte die die doch zuhören aber wo anders sein wollen und hinten ich mit meinen zwei sogenanten kumpels die die gaaaaaaaaaaaarnicht von nichts verstehen.
    und der mann dort der war nett ja wusste viel ja find an und über die maschinen zu erzählenund zu zeigen.zeiegen ja man könnte sich was rein in die maschinen intepretieren aber zuhören war die quall.
    ich verstand nothing.nicht.garrrnicht.meine beine taten weh von soviel stehen.mein kopf find an irgendwo anders zu sein.ich musste mich an alles was stand anlehnen um nicht umzufallen.
    habe ich was gelern von diesen besuch ?! jaaa ich habe was gelernt.
    BÜCHEN SIND FASZINIERT
    BÜCHEN MACHEN LEUTE
    ICH LIEBE BÜCHEN
    BÜCHER BÜCHER BÜCHER….

  6. Marco

    Oh mein Gott…. Wenn ich die ganze Geschichte mit den ersten Malen Revue passieren lasse, bekomme ich leicht Angst. Allein in der letzten Zeit habe ich mehrere erste Male hinter mir, die ich vorher gefühlsmäßig nicht abschätzen konnte…Da ist zum Beispiel die Sache mit dem Nichts, denn nichts kann bedrückender sein als nichts mehr zu haben. Das Nichts ist echt eine ganz gemeine Sache und vorallem verschlingt sie die ganzen anderen ersten Male. Aber das bedeutenste erste Mal hatte ich erst vor ein paar Tagen. Da ist es mir wirklich passiert, dass ich auf ein paar Menschen gestoßen, die mir ganz ohne Eigennutz helfen wollten. Dieses erste Mal werde ich wohl nie vergessen.

  7. Jutta Schmidt

    Das ist eine wirklich spannende Sache, die bei diesem Mehrgenerationen-Projekt passiert. Ich darf dabei sein, und ich bin sehr froh, dass mein Enkel mir diese Mitwirkung ermöglichte. Es ist sehr interessant, wie engagiert und motiviert die Teenies an das Projekt heran- und damit umgehen. Und es ist eine Freude, mit Frau Neubauer und diesen jungen Leuten – aber auch der älteren Generation -Dinge zu entdecken, die ich (bei mir) nicht für möglich gehalten hätte.

  8. Mia

    http://www.youtube.com/watch?v=3WAxK7cw-M4

  9. Hartmut

    Mehrgenerationen-Projekte sind mir nicht fremd, da ich als Lehrer mein ganzes Leben damit zu tun hatte und als Rentner nicht nur unter Senioren wandeln möchte. Deshalb kam mir ein Projekt des Seniorenkollegs, das meine Frau und ich belegen, sehr entgegen, welches Seniorenkollegiaten und junge Studierende der Erziehungswissenschaften zusammen Themen erarbeiten und realisieren ließ.
    Seit einiger Zeit spiele ich auch in einem Mehrgenerationen-Theater. Dort geht es vergleichsweise ruhig zu.
    Im Projekt des Theaters der Jungen Welt dagegen brodelt es, die Post geht (oder fährt?) ab. Wie üblich in jungem Alter zwischen 14 und 19, wird manchmal Nonsens “gequatscht” bzw. “abgefeuert”, aber wenn es zur Sache geht, viel Vernünftiges geäußert.
    Manchmal wird von den Jungen so wild gesprochen und gestikuliert, dass man gar nicht so schnell hören kann, wie gesprochen wird. Will man selber ins Gespräch kommen, muss man sich ernergisch ins Zeug legen. Aber das Gute ist, dass doch jedem geduldig zugehört wird, und letztlich ist jeder an einer guten Aufführung interessiert. Viele Ideen für Szenen zum Thema “Erste Male” sind gesammelt worden. Gespannt sein darf man, wie daraus ein vollkommen Ganzes entsteht. Aber das dürfte in erster Linie von Simone und Marielle zusammengestrickt werden.

  10. Cindy O.

    Da hatte ich das Gefühl, mir wachsen Flügel …

    Es war gestern eine sehr schöne Probe. Diesmal entwickelten wir Ideen über das Paradies, den Garten Eden und wie es dort wohl war, ist, sein mag. Erstaunlich! Jeder wusste etwas darüber und jeder wusste es besser, alle hatten recht.
    Wir ließen Bäume wachsen, philosophierten über die Wassertemperatur von paradiesischen Wasserfällen, badetet im reinen Licht und ernährten uns von Schmetterlingsküssen. Alles war möglich.
    Simone sagt oft: “Im Theater ist alles möglich.” Ich glaube mittlerweile, dass mit dieser Truppe, in diesem Theater, tatsächlich alles möglich ist.
    Als ich gestern nach 21 Uhr die Probebühne des Sturm und Drang Theaters verlies, hatte ich plötzlich dieses selten schöne Gefühl: Einen Moment lang glaubte ich, dass meine Flügel wieder wachsen. Auch das ist also möglich und dafür sage ich Euch “DANKE”.

  11. Laura

    Es gibt jeden Tag erste Male. Denkt mal drüber nach, was ihr heute schon gemacht habt. Irgendwas habt ihr heute zum ersten Mal gemacht, das garantiere ich euch! Viel Glück beim Rausfinden.
    xoxo

  12. Marco

    ….und wieder gibt es einen Eintrag von mir.
    Ich finde diese Möglichkeit sich zu äußern gerade sehr gut. Im Moment steht mein Selbst irgendwo fernab von mir und meint alles besser zu wissen. Mein Kopf steht also auf Autopilot und fliegt geradewegs auf eine Wand zu. Der ganze Abistress und die Proben und dann wird man krank, wird nervös, energisch und rastet buchstäblich aus. Jeden Tag aufs Neue findet man etwas, worüber man sich aufregen kann und man macht es auch. Meine eigentlich neue Einstellung alles ruhig anzugehen, funktioniert nicht mehr. Die Prüfungsangst hat alles aufgefressen. Enttäuschung macht sich breit und man kann nichts mehr genießen. Wenn ich jetzt so zurückschaue, war ich noch nie wirklich verzweifelt oder ratlos. ich wusste immer was ich machen konnte, da es ja eigentlich immer einen Ausweg gibt, doch diesmal sehe ich leider keinen. Ich kämpfe also das erste Mal ganz ohne Waffen. Muss mich auf den Autopilot verlassen und hoffen, dass mein Kopf hart genug ist, um die Wand zu zerbrechen…

  13. Cindy O.

    Ich erinnere mich …

    Ich denke oft beim Spielen an Dich und an die gemeinsamen Theaterprojekte. Antigone, Iphigenie vom Rabenstein, Lena aus dem Reiche Pipi und Pauline Piperkarcka, die sind immer noch da und erinnern mich an eine lebendige Schulzeit.
    Du hast mir viel mitgegeben – beinah hätte ich es vergessen, was meine Flügel wachsen lässt. Für diesen Funken, den ich nach langer Zeit wieder spüre, danke ich Dir.

    Es wird mir eine große Freude sein für Dich, liebe Margot, am Donnerstag spielen zu dürfen.

    Deine Cindy

  14. Marco

    nun ist es geschafft….obwohl alle Ferien haben, setze ich mich nocheinmal an diesen Blog um die vergangene Zeit Revue passieren zu lassen. Ich möchte noch nicht loslassen, sondern nochmal durchleben ^^

    das erste mal auf der großen bühne ist geschehen und war wirklich einsame spitze. eine der besten erfahrungen die ich jemals machen durfte. die schule habe ich auch geschafft…das abi mit einem guten durchschnitt abgeschlossen und nun bereit für die ausbildung (!?)….doch irgendetwas fehlt in dieser ganzen reihe….ich wusste einige zeit nicht was, doch jedes mal wenn ich meine gitarre zur hand nehme und singe, fällt es mir wie schuppen von den augen…ich habe es zwar geschafft viele jahre am theater zu sein und meine leidenschaft weiterleben zu lassen, aber noch nie habe ich es gewagt auf einer bühne wirklich zu singen…großer traum war es lange eine art musical zu machen….ein stück, dass so vollgestopft ist mit selbstgemachten tönen, dass man am ende nicht mehr weiß welcher ton der beste war, bzw. welches lied das beste war….

    achja^^

    und nun kümmer ich mich weiter um meine ausbildungsförderung ^^

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