Tagesarchiv für den 7. März 2010
Plakat zu “Mein Kampf” erregt Aufsehen
Was darf ein Plakat? Auf das zur Premiere von George Taboris “Mein Kampf” am Theater der Jungen Welt werden und wurden wir sehr häufig angesprochen. In aller Regel positiv. Dabei hat es nur 6 Tage in der Öffentlichkeit gehangen. Fans gibt es von Mitarbeitern in den Theater-Werkstätten bis zur Bundestagsabgeordneten, außerdem hat es bereits zur Demonstration und Erläuterung von Plakatkunst bei einem Seminar zur PR im Kulturbereich hergehalten. Wir wollen aber nicht verschweigen, dass es auch ganz klare Gegner des Plakates (zumindest einen) gibt. Er sagt, mit Hitler dürfe nicht geworben werden. Hitler anders, denn als “Bestie” zu zeigen, wäre eine Verharmlosung des Nationalsozialismus, an der sich das Theater schuldig machen würde. Und ist damit bis zum Kulturamt gegangen.
Hier ein Ausschnitt des Plakates, der als Postkarte veröffentlicht wurde (nur das Bildmotiv):
Verbietet sich diese Form der Bildwerbung?
www.tdjw.de