Die Theaterfördergesellschaft hat ein neues, zupackendes Vorstands-Team

12. Juni 2008 von smoe

In der gestrigen Mitgliederversammlung war Aufbruchstimmung im Förderverein des TdJW. Obwohl der gesamte Vorstand aus privaten Gründen zurücktrat, brauchte niemand Trübsinn blasen. Mit dicken Blumensträußen bedankte sich Intendant Jürgen Zielinski bei Mandy Bachert, Nathalie Krompholz, Helga Seiferth, Monika Theile und Gisela Trabitz für das mehrjährige Engagement und versüßte ihren Abschied sogar mit Schokokuchen. Dass die ehemalige Verwaltungschefin des Theaters, Elke Franz, nun den Posten der Vorsitzenden übernimmt, machte alle glücklich.

Denn das verheißt eine flotte, kommunikative ;) Regie und die Öffnung des Vereins für noch breitere Kreise. Ihre erste versprochene Amtshandlung klingt wie erwartet trocken, wird aber für noch mehr Attraktivität sorgen: „Wir werden uns die Satzung mal genau ansehen.“
Die legte die Beschlussfähigkeit des Vereins nämlich beinah lahm, was zur erregten Diskussion in der Versammlung führte. Wer mit 50 prozentiger, Dreiviertel- oder Zwodrittel-Mehrheit über die Aufnahme von neuen aktiven Mitgliedern und ihr Stimmrecht entscheiden darf, ist so schwerfällig geregelt, als gehe es um Aktien oder Blasmusik. Nur weil die steuerlich abzugsfähige Mitgliedsbescheinigung hier anscheinend nicht so viel Reputation bringt wie die Spendenquittung für andere Vereine, muss ja nicht zum Respektausgleich die Beitrittshürde besonders hoch liegen. Es geht dem gemeinnützigen „Fördergesellschaft – Theater der Jungen Welt e.V.“ um die tat- und finanzkräftige Unterstützung der Theaterarbeit für Kinder und Jugendliche. Wozu ist da die Abgrenzung „aktives Mitglied“ gut? Je mehr Freunde einfach Mitglied werden, umso größer wird der Pool derjenigen, die sich auch zum Mitmachen hinreißen lassen.
Den ersten Beweis lieferten gleich gestern die fünf Neumitglieder, die allesamt (und einstimmig) in den Vorstand gewählt wurden. Herzlichen Glückwunsch an Marie-Christin Danes, Elke Franz, Ingrid Koschinsky, Cora Steinbock und Ansgar Weber! Noch mit den Begrüßungsblumen vom Intendanten im Arm gaben sie sich als Arbeitsteam zu erkennen: „Wir werden für das kommende Jahr drei bis vier Projektschwerpunkte festlegen, sie mit vereinten Kräften der Mitglieder angehen und öffentlichkeitswirksam vertreten“, erklärte Elke Franz. Einer der Schwerpunkte wird die Mitgliederwerbung besonders unter den jungen Leuten sein. Na dann mal ran an die Satzung. Wir sehen uns im Theater!

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